
rbb PRAXIS News vom 09.07.2013 -
Trotz gehäufter Masern-Fälle in Deutschland plant Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr keine Impfpflicht. Das könne nur letztes Mittel sein, sagte er am Dienstag in einem Zeitungsinterview.
Bis 2015 solle es in Deutschland keine Masern mehr geben; das sei das Ziel. Deshalb müssten Impflücken schnell geschlossen werden. Sein Ministerium prüfe dazu Änderungen beim Infektionsschutzgesetz, so der Minister. Der Impfstatus solle schon vor dem Besuch einer Kindertagesstätte erfasst werden.
Bahr nannte es "verantwortungslos dem eigenen und anderen Kindern", wenn sich Eltern gegen die Impfung entscheiden würden. Das Risiko von Impfschäden sei weit geringer als die Gefahren durch eine Erkrankung. Gegenüber der "Bild"-Zeitung hatte Bahr vergangene Woche gesagt, man sollte über eine Impfpflicht nachdenken.
Quelle: dpa
Bahr nannte es "verantwortungslos dem eigenen und anderen Kindern", wenn sich Eltern gegen die Impfung entscheiden würden. Das Risiko von Impfschäden sei weit geringer als die Gefahren durch eine Erkrankung. Gegenüber der "Bild"-Zeitung hatte Bahr vergangene Woche gesagt, man sollte über eine Impfpflicht nachdenken.
Quelle: dpa



