
rbb PRAXIS News vom 21.06.2013 -
Rund 900.000 Erwachsene und 500.000 Kinder leiden nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) in Deutschland unter einer Lebensmittelallergie. Das Risiko lebensbedrohlicher allergischer Reaktionen ist bei Kindern zudem gestiegen. Deshalb machen Ernährungswissenschaftler zum Deutschen Lebensmittel-Allergietag verstärkt auf die Problematik aufmerksam.
Ein Problem sei vor allem, dass die Informationen auf den Verpackungen zu Inhaltsstoffen der Lebensmittel oft nicht ausreichend und verlässlich sind, so der DAAB. Hier fehle eine umfassende gesetzliche Regelung, denn die verpflichtende Regelung zur Kennzeichnung beziehe sich nur auf die 14 häufigsten Allergieauslöser. Somit könnten Produkte dennoch kontaminiert sein, auch wenn auf der Verpackung kein "Spurenhinweis" vermerkt worden sei, kritisiert der DAAB weiter. Daher fordert der Allergie- und Asthmabund eine einheitliche Kennzeichnung möglicher Spuren sowie die Festlegung von Schwellenwerten, um die Verbraucher künftig vor einem "Russisch Roulette" zu bewahren, heißt es auf der Webseite des Vereins.
Der DAAB bietet außerdem zum Thema eine Allergie-Hotline an. Die Telefonnummer finden Sie rechts in unserer Service-Box.
Quelle: DAAB
Der DAAB bietet außerdem zum Thema eine Allergie-Hotline an. Die Telefonnummer finden Sie rechts in unserer Service-Box.
Quelle: DAAB



