
rbb Praxis News vom 10.12.2013 -
Nach einer Untersuchung der EU-Lebensmittelbehörde (EFSA) ist der künstliche Süßstoff Aspartam für Verbraucher unbedenklich. In der Vergangenheit war der Stoff, der als Alternative zu herkömmlichem Zucker etwa in Softdrinks, Kaugummis und Süßspeisen enthalten ist, mit zahlreichen Gesundheitsgefahren in Verbindung gebracht worden.
Die EFSA erklärte nun, Aspartam seine Abbauprodukte seien in den derzeit erlaubten und von der Industrie eingesetzten Mengen sicher für den menschlichen Verzehr. Der Stoff wird zum Beispiel bei der Herstellung von Softdrinks, Kaugummis, Süßspeisen sowie Diätprodukten genutzt.
Der Grenzwert der empfohlenen Tageshöchstdosis in der EU liegt bei 40 Milligramm pro Kilo Körpergewicht. Demnach kann ein Kind mit 20 Kilo Körpergewicht laut der Behörde täglich anderthalb Liter mit Aspartam gesüßte Limonade trinken, ohne den Grenzwert zu erreichen. Hingegen warnt EFSA Menschen, die an der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden.
In der Vergangenheit war der Stoff mit Gesundheitsgefahren in Verbindung gebracht worden, darunter mit einem erhöhten Diabetes-Risiko.
Quelle: AFP

