
rbb PRAXIS News vom 09.04.2013 -
Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Um die Krankheit künftig besser behandelbar zu machen oder den Ausbruch gar zu verhindern, werden per Gesetzentschluss einheitliche Krebsregister eingeführt, die sämtliche Patientendaten erfassen.
Die bundesweiten klinischen Register sollen mittels der Erfassung von Patientendaten dabei helfen, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen und die Krebsbehandlung somit so erfolgreich wie möglich gestalten zu können.
Zudem sollen künftig mehr Menschen mit Früherkennungsprogrammen erreicht werden. Mit regelmäßigen Schreiben sollen Versicherte zu Untersuchungen auf Darm- und Gebärmutterhalskrebs eingeladen werden. Die Details dieser Früherkennungsprogramme müssen aber noch ausgearbeitet werden. Der Gang zur Vorsorge bleibt indes freiwillig.
Bereits bestehende Krebsregister, wie sie in Ostdeutschland und Bayern bereits vorhanden sind, werden nun ergänzt und bundesweit vereinheitlicht. Erfasst werden Patientendaten zu Diagnose, Behandlung, Nachsorge und Rückfällen. Nach Expertenangaben werden viele Patienten nur zu 30 bis 40 Prozent gemäß den medizinischen Leitlinien behandelt. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 490.000 Menschen neu an Krebs, 218.000 sterben jährlich daran.
Der Aufbau der flächendeckenden Krebsregister ist allerdings ein Prozess – bis sie komplett vereinheitlicht und flächendeckend vorhanden sind, wird es noch einige Zeit dauern. Die Kosten belaufen sich auf etwa acht Millionen Euro und werden zu 90 Prozent von der Deutschen Krebshilfe übernommen. Den Rest tragen die Länder.
Quellen: dpa/dapd/Deutsche Krebshilfe
Zudem sollen künftig mehr Menschen mit Früherkennungsprogrammen erreicht werden. Mit regelmäßigen Schreiben sollen Versicherte zu Untersuchungen auf Darm- und Gebärmutterhalskrebs eingeladen werden. Die Details dieser Früherkennungsprogramme müssen aber noch ausgearbeitet werden. Der Gang zur Vorsorge bleibt indes freiwillig.
Bereits bestehende Krebsregister, wie sie in Ostdeutschland und Bayern bereits vorhanden sind, werden nun ergänzt und bundesweit vereinheitlicht. Erfasst werden Patientendaten zu Diagnose, Behandlung, Nachsorge und Rückfällen. Nach Expertenangaben werden viele Patienten nur zu 30 bis 40 Prozent gemäß den medizinischen Leitlinien behandelt. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 490.000 Menschen neu an Krebs, 218.000 sterben jährlich daran.
Der Aufbau der flächendeckenden Krebsregister ist allerdings ein Prozess – bis sie komplett vereinheitlicht und flächendeckend vorhanden sind, wird es noch einige Zeit dauern. Die Kosten belaufen sich auf etwa acht Millionen Euro und werden zu 90 Prozent von der Deutschen Krebshilfe übernommen. Den Rest tragen die Länder.
Quellen: dpa/dapd/Deutsche Krebshilfe


