
rbb Praxis News vom 04.03.2014 -
Arbeitnehmer waren in 2013 öfter krank als in den Jahren zuvor. Das ergab der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse. Rund vier Prozent der TK-Versicherten blieben der Arbeit im vergangenen Jahr fern.
Das Fehlen von 4,02 Prozent der Erwerbstätigen im Jahr 2013 entspricht einer Fehlzeit von 14,7 Tagen pro Person. Das ist knapp ein halber Tag mehr als 2012.
Vor allem Erkältungskrankheiten waren laut dem Gesundheitsreport 2014 der Techniker Krankenkasse Ursache für die vielen Krankschreibungen. 2013 war jeder Erwerbstätige durchschnittlich 2,4 Tage aufgrund einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig. Im Vergleich zum Vorjahr haben diese Fehlzeiten um 24,3 Prozent zugenommen.
Die Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen blieben 2013 hingegen auf Vorjahresniveau. Es sei das erste Mal seit Beginn der Gesundheitsberichterstattung der TK, dass psychisch bedingte Krankschreibungen nicht zugenommen hätten, hieß es. In den letzten zehn Jahren habe man jährliche Steigerungsraten von fünf bis acht Prozent verzeichnet.
Die Zahlen sind Vorab-Daten des TK-Gesundheitsreports 2014. Dafür hat die Kasse die Krankschreibungen der 4,1 Millionen TK-versicherten Beschäftigten sowie der Empfänger von Arbeitslosengeld I analysiert. Der Bericht mit den Arbeitsunfähigkeitsdaten soll im April erscheinen.
Quelle: epd/dpa

