![Diabetes Patient beim Messen des Blutzuckerwertes [Foto: dpa] Diabetes Patient beim Messen des Blutzuckerwertes [Foto: dpa]](/rbbpraxis/rbb_praxis_news/grosse-regionale-unterschiede-bei-diabetes-haeufigkeit/_jcr_content/image.img.jpg/rendition=original/size=708x398.jpg)
rbb Praxis News vom 13.11.2013 -
Zum Weltdiabetestag am 14. November veröffentlichen die Barmer GEK und die Deutsche Diabetes-Hilfe neue Zahlen zur regionalen Verteilung von Diabetes in Deutschland. Insgesamt zeigt sich eine deutliche Zunahme der Betroffenenzahlen. Die östlichen Bundesländer liegen durchweg sogar über dem Bundesdurchschnitt.
Der aktuelle "Diabetes-Atlas" belegt eine deutliche Zunahme der Betroffenenzahlen innerhalb von fünf Jahren. So stieg die Zahl der Erkrankten zwischen 2008 und 2012 um 14 Prozent. Bundesweit sind mittlerweile rund acht Prozent aller gesetzlich Versicherten bzw. über sechs Millionen Menschen von der Krankheit betroffen.
Auffällig sind dabei die regionalen Unterschiede: Während in Teilen Hamburgs beispielsweise die Diabetes-Häufigkeit bei 4,3 Prozent liegt, so bildet das brandenburgische Bad Belzig mit 13,5 Prozent das Schlusslicht in Deutschland. Rund dreimal so hoch ist hier die Zahl der Diabetes-Patienten als im Norden. Auffällig ist laut den Erhebungen, dass Diabetes vorrangig in sozial schwächeren Regionen auftritt.
Die erhobenen Daten basieren zwar ausschließlich auf Daten von Barmer GEK Versicherten, das sind jedoch 12,5 Prozent der Bundesbürger, sodass diese Zahlen laut der Deutschen Diabtetes-Hilfe von "großer Aussagekraft" sind.
Quelle: diabetesDE

