
rbb PRAXIS vom 24.5.2013 -
Die Bundesländer prüfen nach Worten des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger eine einheitliche Freigrenze für den Besitz von Haschisch und Marihuana. Damit sollten die unterschiedlichen Rechtslagen in den einzelnen Ländern überwunden werden, sagte Jäger in einem Zeitungsinterview (Freitag).
Der Besitz von Cannabisprodukten ist in Deutschland generell verboten. In kleinen Mengen für den Eigenbedarf wird das Rauschgift aber toleriert, der Besitzer geht straffrei aus. Diese Toleranzgrenze ist allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, begrüßte die Debatte über einheitliche Standards. Sie dürfe aber nicht zur generellen Legalisierung weicher Drogen führen.
(Quelle: dpa)

