
rbb PRAXIS News vom 02.05.2013 -
Die deutschen Dermatologen haben eine bundesweite Informationskampagne zu Allergien gestartet. Die schweren Symptome, die durch eine Allergie ausgelöst werden, nehmen nach Angaben der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft zu.
Auf der Jahrestagung am Donnerstag in Dresden hieß es, in Deutschland lebten rund 20 Millionen Allergiker, die Tendenz sei steigend. Doch das Wissen über die Volkskrankheit sei noch immer zu gering. Unter dem Motto "Allergien erkennen - Leben retten!" wird nun im Internet, auf Plakaten und Postkarten unter anderem über Allergene, Therapien und Verhalten im Notfall informiert.
Allergien gehören laut DDG zu den häufigsten Krankheiten. Auslöser seien Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Kuhmilch und Haselnüsse sowie Insektengifte. Auch wachse die Zahl der Menschen, die allergisch auf Medikamente reagiere - zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika oder Lokalnarkosen. Allergische Erkrankungen können schwerwiegende Folgen haben. Die wohl stärkste Reaktion ist der allergische Schock (Anaphylaxie). Er ist selten, kann aber tödlich verlaufen.
2006 haben Deutschland, Österreich und die Schweiz das Register ANAPHYLAXIE.net gegründet. Die gemeinsame Datenbank ermöglicht die Erfassung aller anaphylaktischer Reaktionen mit Beeinträchtigungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems. Die auslösenden Allergene sind Nahrungsmittel, Insektengifte und Arzneien. Von den bisher erfassten 3.303 Fälle zeigen mehr als die Hälfte der Kinder allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel: 396 Kinder reagieren auf Erdnuss (118 Fälle), Kuhmilch (57 Fälle) und Haselnuss (44).
Die häufigsten Auslöser bei den Insektengiften sind Wespe (122 Fälle), Biene (71 Fälle) und Hummel (8). Das Verhältnis bei Erwachsenen dreht sich um: 1.529 Fälle fanden sich durch Insekten (Wespe 1.165 Fälle, Biene 230 Fälle und Hummel 64 Fälle) und 312 Fälle bei Nahrungsmitteln: angeführt von Weizen (68 Fälle), gefolgt von Soja (31) und haselnuss (26). Hinzu kommt die wachsende Zahl derjenigen, die auf Medikamente allergisch reagieren: 151 Fälle durch Schmerzmittel, 70 Fälle durch Antibiotika und 61 durch Lokalanästhetika.
Quelle dpa, ots
Allergien gehören laut DDG zu den häufigsten Krankheiten. Auslöser seien Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Kuhmilch und Haselnüsse sowie Insektengifte. Auch wachse die Zahl der Menschen, die allergisch auf Medikamente reagiere - zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika oder Lokalnarkosen. Allergische Erkrankungen können schwerwiegende Folgen haben. Die wohl stärkste Reaktion ist der allergische Schock (Anaphylaxie). Er ist selten, kann aber tödlich verlaufen.
2006 haben Deutschland, Österreich und die Schweiz das Register ANAPHYLAXIE.net gegründet. Die gemeinsame Datenbank ermöglicht die Erfassung aller anaphylaktischer Reaktionen mit Beeinträchtigungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems. Die auslösenden Allergene sind Nahrungsmittel, Insektengifte und Arzneien. Von den bisher erfassten 3.303 Fälle zeigen mehr als die Hälfte der Kinder allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel: 396 Kinder reagieren auf Erdnuss (118 Fälle), Kuhmilch (57 Fälle) und Haselnuss (44).
Die häufigsten Auslöser bei den Insektengiften sind Wespe (122 Fälle), Biene (71 Fälle) und Hummel (8). Das Verhältnis bei Erwachsenen dreht sich um: 1.529 Fälle fanden sich durch Insekten (Wespe 1.165 Fälle, Biene 230 Fälle und Hummel 64 Fälle) und 312 Fälle bei Nahrungsmitteln: angeführt von Weizen (68 Fälle), gefolgt von Soja (31) und haselnuss (26). Hinzu kommt die wachsende Zahl derjenigen, die auf Medikamente allergisch reagieren: 151 Fälle durch Schmerzmittel, 70 Fälle durch Antibiotika und 61 durch Lokalanästhetika.
Quelle dpa, ots

