Eine leere Schnapsflasche (Bild: dpa)

rbb Praxis News vom 12.02.2014 - Keine Kehrtwende beim Komasaufen

Das Komatrinken unter Jugendlichen ist trotz jahrelanger Bemühungen von Gesundheitsexperten, Lehrern und Eltern ein ernstes Problem geblieben. Nach der jüngsten Statistik sind die Zahlen in Brandenburg nur minimal zurückgegangen.

Es könne noch nicht von einer Kehrtwende gesprochen werden, sagte ein Sprecher der Krankenversicherung DAK. Am Mittwoch startete die fünfte Kampagne "Bunt statt blau". 2012 waren danach in Brandenburg 413 Jugendliche so betrunken, dass sie hilflos in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Das war ein leichter Rückgang um ein Prozent gegenüber 2011. Zahlen für 2013 gibt es noch nicht. Viele der jungen Alkoholpatienten waren zwischen 10 bis 15 Jahre alt.

Quelle: dpa