rbb PRAXIS News vom 24.05.2013 -
Im Trinkwasser der westlichen Berliner Bezirke finden sich vermehrt Rückstände aus Kliniken. Einer Untersuchung von Bremer Forschern zufolge ist die Konzentration des Kontrastmittels Gadolinium seit 2009 stark angestiegen.
Die östlichen Bezirke seien nicht betroffen, da man dort bei der Wasserversorgung nicht auf aufbereitetes Wasser aus der Havel angewiesen sei. In Berlin-Jungfernheide hingegen sei der Wert innerhalb von drei Jahren um mehr als das Zehnfache angewachsen. Gadolinium an sich gilt als ungefährlich.
Seitens des Umweltbundesamtes gebe es keine Bewertung des Stoffes, sagte ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe. Das Kontrastmittel wird etwa bei MRT-Untersuchungen eingesetzt und gelangt mit dem Urin von Patienten ins Abwasser.
Da es in Kläranlagen nicht gefiltert werden kann, sei es jedoch ein Indikator, dass auch andere Stoffe aus Abwässern ins Leitungswasser gelangten, sagte der Wissenschaftler Michael Bau.
(Quelle: dpa)
Seitens des Umweltbundesamtes gebe es keine Bewertung des Stoffes, sagte ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe. Das Kontrastmittel wird etwa bei MRT-Untersuchungen eingesetzt und gelangt mit dem Urin von Patienten ins Abwasser.
Da es in Kläranlagen nicht gefiltert werden kann, sei es jedoch ein Indikator, dass auch andere Stoffe aus Abwässern ins Leitungswasser gelangten, sagte der Wissenschaftler Michael Bau.
(Quelle: dpa)

