
rbb Praxis News vom 05.03.2014 -
Wer zwischen dem 17. und 27.02.2014 auf dem Kreuzfahrtschiff "Costa Pacifica" an Bord war, sollte so schnell wie möglich seinen Impfschutz gegen Masern überprüfen. Dazu ruft das Robert-Koch-Institut (RKI) auf. Auch Berliner sollen unter den Passagieren gewesen sein.
Auf dem Kreuzfahrtschiff sind laut RKI laborbestätigte Masernfälle und etwa 40 Verdachtsfälle aufgetreten. Erkrankt und möglicherweise angesteckt sind Mitglieder der Crew, der wahrscheinlich erste Fall ist am 22.02.2014 aufgetreten. In diesem Zeitraum befanden sich auch mehrere Hundert deutsche Passagiere an Bord, die zum Teil mittlerweile das Schiff wieder verlassen haben. Auch mehrere Berliner waren unter den Passagieren.
Die Passagiere könnten sich besonders zwischen dem 17. und 27.02.2014 angesteckt haben und sollten so schnell wie möglich prüfen, ob sie über einen Schutz gegen die Masern verfügen. Geschützt ist, wer insgesamt zwei Impfungen gegen die Masern nachweisen kann oder früher sicher erkrankt war.
Das Kreuzfahrtschiff "Costa Pacifica" legt unter anderem in Marseille, Barcelona, im nahe Rom gelegenen Civitavecchia und in Palma de Mallorca an. Das RKI empfiehlt, nach möglichem Kontakt zu einem Masernerkrankten und bei Auftreten von Fieber, Husten, Schnupfen oder einer Bindehautentzündung oder Hautausschlag zu Hause zu bleiben und den behandelnden Arzt oder bei einem schweren Krankheitsverlauf gegebenenfalls ein Krankenhaus zunächst telefonisch zu kontaktieren.
Quelle: RKI

