
rbb News vom 23.01.2014 -
Aufgrund der hohen Zahl der Hirn-Erkrankungen nach Zeckenbissen im Jahr 2013 rät das Robert Koch Institut (RKI) zu einem besseren Impfschutz.
Es sei mehr Aufklärung nötig, sagte die RKI-Expertin Wiebke Hellenbrand in Berlin. Es gäbe einen Zusammenhang zwischen Impfquoten und Erkrankungszahlen. Die Infektionszahlen sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Bundesweit lägen für 2013 rund 400 Meldungen für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) vor. Rund die Hälfte der vom RKI erfassten Patienten erkrankte schwer an einer Entzündung der Hirnhaut oder des Gehirns. Bleibende Schäden wie Lähmungen und Konzentrationsschwächen können die Folge sein.
Quelle: dpa

