![Eltern mit Kind [dpa] Eltern mit Kind [dpa]](/rbbpraxis/rbb_praxis_news/neue_studie__maikinder/_jcr_content/image.img.jpg/rendition=original/size=708x398.jpg)
rbb PRAXIS News vom 23.05.2013 -
Babys, die im Mai geboren werden, erkranken statistisch häufiger an Autoimmunkrankheiten wie Multipler Sklerose, Colitis ulcerosa oder Rheumatoider Arthritis als Vergleichskinder, die im November zur Welt kommen. Das berichtet das Geo-Magazin in seiner Juni-Ausgabe.
Oxforder Wissenschaftler machen einen Vitamin-D Mangel der schwangeren Mutter in einem bestimmten Wachstumszyklus des Ungeborenen dafür verantwortlich. Im Blut der Mai-Babys haben die Wissenschaftler um Giulio Disanto weniger Vitamin-D-Substanzen gefunden dafür aber doppelt so viele aggressive T-Zellen wie bei den Novemberkindern. T-Zellen gehören zu einer Gruppe der weißen Blutzellen und dienen zur Immunabwehr, sie können aber auch den eigenen Körper angreifen. Vitamin-D ist dafür zuständig, die Gene zu regulieren, die für die T-Zellen-Produktion zuständig sind. Wenn ein Vitamin-D Mangel besteht, ist diese Regulation gestört.
Der Zusammenhang von MS und einem Mangel an Sonnenlicht wurde von Wissenschaftlern auch schon vorher vermutet, da die Krankheit hauptsächlich in der gemäßigten Zone auftritt und weniger in südlichen Regionen.
(Quelle: ots)
Der Zusammenhang von MS und einem Mangel an Sonnenlicht wurde von Wissenschaftlern auch schon vorher vermutet, da die Krankheit hauptsächlich in der gemäßigten Zone auftritt und weniger in südlichen Regionen.
(Quelle: ots)


