Angesichts der hohen Anzahl von Masernerkrankungen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Bürger zu einem Impfcheck aufgerufen. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, die nach 1970 geboren seien, sollte der Masern-Impfschutz unbedingt überprüft werden, erklärte die Bundeszentrale am Mittwoch in Köln.
Die deutsche Wiedervereinigung hat offenbar einen positiven Effekt auf die Lebenserwartung der Ostdeutschen. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Universität Rostock, heißt es in einem am Dienstag verbreiteten Info-Blatt des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung.
Auf einen Termin beim Facharzt warten Patienten im Osten länger als im Westen. 14 Prozent von ihnen kommt erst nach über drei Wochen beim Arzt dran; im Westen sind es neun Prozent. Das ergab eine Umfrage unter Versicherten.
Die Ausgaben der Krankenkassen für Selbsthilfegruppen liegen nach einem Zeitungsbericht auf Rekordniveau. Seit 2008 stieg sie um über neun Prozent auf 42 Millionen Euro in diesem Jahr.
Trotz gehäufter Masern-Fälle in Deutschland plant Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr keine Impfpflicht. Das könne nur letztes Mittel sein, sagte er am Dienstag in einem Zeitungsinterview.
Eine Waldorf-Schule bei Köln bleibt wegen eines Masernausbruchs weiter geschlossen. Inzwischen gebe es 18 Erkrankungen, teilte das Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis am Montag mit. Nur ein Viertel der 400 Schüler der
Gesamtschule habe einen Impfschutz, hieß es.
Aus künstlich erzeugten Stammzellen haben es japanische Forscher nach eigenen Angaben erstmals geschafft Gewebe einer menschlichen Leber zu züchten und sie bei einer Maus einzupflanzen. Der Versuch gibt der Transplantationsmedizin neue Hoffnung.
Da die Wachmacher-Getränke hohe Gesundheitsrisiken bergen sollen, fordert die Verbraucherorganisation Foodwatch ein „generelles Verkaufsverbot“. Besonders beim Sport oder in Kombination mit Alkohol könnten die Shots gefährliche Nebenwirkungen hervorrufen.