
rbb Praxis News vom 02.12.2013 -
Die Tuberkulose-Tests bei 50 Schülern in Frankfurt (Oder) haben ergeben, dass diese nicht erkrankt sind. Das verkündete ein Stadtsprecher am Montag. Hintergrund der Tests ist die Erkrankung einer Lehrerin der Schule an offener Lungentuberkulose.
Vergangene Woche seien 53 Schüler der 7. und 8. Klassen getestet worden, sagte ein Stadtsprecher am Montag. Es sei kein Tbc-Fall dabei, hieß es. Hintergrund ist die Erkrankung einer Lehrerin der Schule an offener Lungentuberkulose (rbb Praxis online berichtete). Die Blutuntersuchungen gingen am Montag und Dienstag weiter, dann auch bei Lehrern. Bisher waren 38 Personen untersucht worden. Auch sie sind nicht erkrankt. Laut Gesundheitsministerium vom Montag gibt es landesweit keine neuen Fälle. In Brandenburg sollen knapp 340 Menschen untersucht werden, um ein weiteres Ausbreiten der Krankheit zu verhindern.
In der Mark wurden seit Jahresbeginn etwa 80 Tuberkulose- Erkrankungen gemeldet. Das sind den Angaben zufolge etwa so viele wie in den Vorjahren auch. Erkranken können Menschen, die in engem Kontakt mit Patienten stehen. Tuberkulose wird über Bakterien ausgelöst. Bei der offenen Variante können Patienten sie mit Husten und Niesen auf andere Menschen übertragen. Auch in Deutschland bleibt die Krankheit ein ernstzunehmendes Problem. Sie lässt sich in der Regel aber mit Antibiotika behandeln und heilen.
Quelle: dpa/bb

