Eine Demenz-Patientin wird von einme Pfleger geführt (Bild: DPA)

rbb Praxis News vom 29.11.2013 - Studie: Angst vor Demenz nimmt zu

Immer mehr ältere Menschen über 60 Jahren haben Angst vor Demenz. Das geht aus einer Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit hervor.

Während die Sorge an Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden zurückgeht, nimmt die Furcht vor der unheilbaren Erkrankung des Gehirns zu. Dennoch ist dien Angst, an Krebs zu erkranken, insgesamt immer noch am größten. Rund zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten fürchten sich am meisten vor einem bösartigen Tumor.

Auf Platz zwei der meistgefürchteten Krankheiten kommt mit 51 Prozent Alzheimer und Demenz – dies entspricht einem Anstieg um drei Prozentpunkte. Es folgt die Sorge vor einem Schlaganfall, einem schweren Unfall, Herzinfarkt oder einem Bandscheibenvorfall.

Erstaunlich ist deshalb: Nur etwa jeder zweite (54 Prozent) der 30- bis 44-Jährigen geht zur Krebsvorsorgeuntersuchung. Nur jeder dritte in dieser Altersgruppe nutzt den Gesundheits-Check gegen Herz-Kreislauferkrankungen. 88 Prozent der Deutschen schätzen ihren Gesundheitszustand laut der Umfrage derzeit als gut oder sehr gut ein.

Für die repräsentative Forsa-Studie im Auftrag der DAK wurden von Ende Oktober bis Mitte November 3086 Frauen und Männer befragt.



Quellen: AFP/dpa