
rbb PRAXIS News vom 16.04.2013 -
Am Dienstag präsentierte die EU-Kommission das Ergebnis des europaweiten Tests, der nach dem Pferdefleischskandal durchgeführt wurde. Demzufolge wies das nicht-deklarierte Pferdefleisch keine bedrohlichen Rückstände des für den Menschen gefährlichen Schmerzmittels Phenylbutazon auf.
Das Medikament wurde laut Kommissionsmitteilung in 0,6 Prozent der Proben gefunden, weshalb die Produkte als nicht gesundheitsschädigend eingestuft wurden. DNA-Tests ergaben, dass in den Rindfleischprodukten weniger als fünf Prozent Pferdefleisch enthalten war. Von den EU-Mitgliedstaaten wurden 2250 Tests durchgeführt.
Grund für die Tests waren die Skandalmeldungen seit Jahresbeginn, die bekannt gaben, dass europaweit Pferdefleisch in Rindfleischprodukten verarbeitet wurde.
(Quelle: dpa)


