Julia Timoschenko mit Ärzten der Charité (Quelle: Charité)

rbb Praxis News vom 11.03.2014 - Timoschenko in der Charité: vorerst keine Rücken-OP

Nach einer röntgengestützten Infiltration der kleinen Wirbelgelenke und der betroffenen Nervenwurzeln ist eine deutliche Besserung der chronischen Schmerzen bei Julia Timoschenko eingetreten. Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin wird wegen mehrerer Bandscheibenvorfälle in der Berliner Charité behandelt.

Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen muss jetzt abgewartet werden, bevor eine Entscheidung über einen operativen Eingriff gefällt wird, heißt es aus der Charité. Die Patientin selbst, die zunächst eine Operation präferiert hat, habe nach der deutlichen Besserung ihrer Schmerzen der Vorgehensweise der Charité-Ärzte zugestimmt.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums, Karl Max Einhäupl sind drei Lendenwirbel Timoschenkos betroffen. Bei mehreren Vorfällen zwischen 2011 und 2013 seien sie herausgetreten.

Julia Timoschenko hatte zuvor angekündigt, sich in der Universitätsklinik wegen ihres Rückenleidens operieren zu lassen. Bereits während ihrer Haft hatten Berliner Ärzte Timoschenko in der Ukraine untersucht.


Quelle: Charité/dpa/eigen

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