
rbb PRAXIS vom 24.04.2013 -
Angesichts der weiter steigenden Zahl von Masernfällen in Berlin ruft die Gesundheitssenatsverwaltung erneut zur Schutzimpfung auf. Vor allem Erwachsene sollten ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls nachholen, hieß es aus Anlass der Europäischen Impfwoche.
Mittlerweile sind in der Hauptstadt 93 Masernfälle gemeldet - fünfmal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Dabei sind 56 Prozent der Erkrankten älter als 16 Jahre. Bei vielen
von ihnen verläuft die Infektion schwer: Mehr als die Hälfte musste ins Krankenhaus, oft mit Lungenentzündung. Betroffen sind elf der zwölf Bezirke.
Vor Einführung der Masernimpfung vor rund 40 Jahren war in Deutschland fast jeder an Masern erkrankt und ist deshalb heute immun. Deshalb sollten nun vor allem die nach 1970 Geborenen ihren Impfstatus prüfen. Laut Schuleingangsuntersuchungen von 2011 haben in Berlin etwa 90 Prozent der Grundschüler einen kompletten Impfschutz gegen Masern.
In Brandenburg sind die aktuellen Erkrankungen nach Ansicht der Gesundheitsministerin Anita Tack kein Grund zur Besorgnis. 2012 gab es keine Erkrankten; in diesem Jahr wurden sechs Fälle bekannt.
(Quelle: dpa)
von ihnen verläuft die Infektion schwer: Mehr als die Hälfte musste ins Krankenhaus, oft mit Lungenentzündung. Betroffen sind elf der zwölf Bezirke.
Vor Einführung der Masernimpfung vor rund 40 Jahren war in Deutschland fast jeder an Masern erkrankt und ist deshalb heute immun. Deshalb sollten nun vor allem die nach 1970 Geborenen ihren Impfstatus prüfen. Laut Schuleingangsuntersuchungen von 2011 haben in Berlin etwa 90 Prozent der Grundschüler einen kompletten Impfschutz gegen Masern.
In Brandenburg sind die aktuellen Erkrankungen nach Ansicht der Gesundheitsministerin Anita Tack kein Grund zur Besorgnis. 2012 gab es keine Erkrankten; in diesem Jahr wurden sechs Fälle bekannt.
(Quelle: dpa)

