
rbb Praxis News vom 25.09.2013 -
Bei der Untersuchung von Kindern, sollten Ärzte nach Möglichkeit auf Röntgenstrahlungen verzichten. Stattdessen plädiert der Kinderradiologe Hans-Joachim Mentzel für den weniger risikoreichen Ultraschall.
Selbst bei der Diagnose von Knochenbrüchen könne der Ultraschall mit großem Erfolg eingesetzt werden, sagte der Jenaer Kinderradiologe Hans-Joachim Mentzel im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. So könne man Kinder komplett "von 'Locke bis Socke'" per Ultraschall untersuchen. Es gäbe nur ganz wenige Stellen, an die man damit nicht herankommt wie beispielsweise die Lunge, erklärt der Experte.
Um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden und die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, empfehlen Ärzte für Kinder zudem einen Röntgenpass.
Quelle: dpa


