
rbb Praxis News vom 09.12.2013 -
Immer mehr Kinder in Brandenburg gehen nach Angaben von Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) zu Früherkennungsuntersuchungen. Seit 2008 sind die Teilnehmerraten bei den so genannten U-Untersuchungen gestiegen.
In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage berichtete Tack, dass auch die Jugendgesundheitsuntersuchung immer häufiger genutzt wird. In diesem Jahr lag die Teilnehmerraten bei den U6- bis U9-Untersuchungen zwischen rund 90 und 98 Prozent.
2008 hatten zwischen 84 und 96 Prozent der Eltern ihre Kinder zur Untersuchung gebracht. Bei der Jugenduntersuchung J1 hat sich der Anteil der Teilnehmer von 2008 (rund 24 Prozent) bis 2012 (rund 44 Prozent) fast verdoppelt. Daten von 2013 lagen noch nicht vor.
In Brandenburg werden alle Kinder vom neunten Lebensmonat bis zum Beginn des 13. Lebensjahres aufgefordert, zu Früherkennungsuntersuchungen zu gehen. Die Untersuchungen sollen helfen, Krankheiten und Entwicklungsstörungen möglichst früh zu erkennen.
Quelle: dpa/bb

