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Die Deutschen sollen künftig gezielt vor die Entscheidung gestellt werden, ob sie zu einer Organspende bereit sind oder nicht. darauf einigten sich am Donnerstag die Vorsitzenden der fünf Bundestagsfraktionen. Dadurch soll die Zahl der Organspender erhöht werden.
Durch das neue Vorgehen sollte die Konfrontation mit dem Thema gelmäßiger und strukturierter als bisher erfolgen, sagten die Fraktionssprecher. Noch in diesem Jahr werde ein fraktionsübergreifender Gruppenantrag in den Bundestag eingebracht werden.
Derzeit gilt in Deutschland die so genannte Zustimmungslösung, wonach ein Mensch schon zu Lebzeiten aus eigenem Antrieb einer Organspende zugestimmt haben muss oder Angehörige eines Hirntoten Ja sagen müssen. Fast 70 Prozent der Menschen sind laut Umfragen bereit, nach ihrem Tod Organe oder Gewebe zu spenden. Aber nur weniger als 20 Prozent haben ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentiert.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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