In eine Labor wird eine Blutprobe aufbereitet (Bild: dpa)

rbb Praxis News vom 13.09.2013 - Welt-Sepsis-Tag: Stühle am Brandenburger Tor

In Deutschland sterben 60.000 Menschen pro Jahr an einer Blutvergiftung. An die Gefahr, die von ihr ausgeht, erinnern medizinische Organisationen heute vor dem Brandenburger Tor - mit Hilfe der Kunst und jeder Menge Stühle.

Eine Blutvergiftung ist weder selten, noch harmlos: 180.000 Infizierte und 60.000 Tote und das pro Jahr in Deutschland - so lauten die aktuellen Zahlen der Global Sepsis Alliance (GSA). Die Blutvergiftung wird medizinisch Sepsis genannt. Am 13. Septemberg, dem "Welt-Sepsis-Tag", machen medizinische Organisationen und Vereine auf die Gefahr aufmerksam.

Warnung mit Stühlen

Die Veranstalter warnen davor, die Sepsis zu vergessen oder zu unterschätzen - in diesem Jahr mit einer Kunstinstallation vor dem Brandenburger Tor: Mit 600 schwarzen und weißen Stühlen soll die hohe Zahl der Krankheitsfälle und Todesopfer durch Blutvergiftung verdeutlicht werden.

Die Sepsis ist eine heftige Reaktion des Immunsystems auf Krankheitserreger und ihre Giftstoffe, die sich über den Blutkreislauf im Körper verteilen. Die Ursache ist eine Infektion, in deren Verlauf die Erreger in die Blutbahn gelangen.

Quelle: dpa

Gefährliche Haustierbisse

Beim spielerischen Rangeln mit dem Haustier entstehen schnell kleine Kratzer oder auch mal eine kleine Bisswunde. Doch die vermeintlich harmlosen Blessuren können gefährliche Folgen haben: Vermehren sich Bakterien in der Wunde, droht eine Blutvergiftung. Die rbb Praxis gibt Tipps für die Erste Hilfe nach einem Tierbiss und zeigt, wie Sie kritische Situationen ganz vermeiden können.