
rbb PRAXIS News vom 13.05.2013 -
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer raschen Ausbreitung des lebensbedrohlichen Coronavirus gewarnt. Das Virus wird laut WHO durch engen Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Es kann eine Lungenentzündung auslösen und zu Nierenversagen führen.
Viel wissen die Experten noch nicht über den neuen Erreger, er soll laut WHO aber vom gleichen Stamm wie das SARS-Virus stammen. Bisher sind der WHO 34 menschliche Infektionen gemeldet worden, 18 Fälle verliefen tödlich.
Der Schwerpunkt der Infektionen ereignete sich nach Angaben eines Sprechers vom Montag in einem Krankenhaus in Saudi Arabien. Dort infizierten sich 15 Menschen, bei sieben Patienten verlief die Infektion tödlich. Aus Deutschland wurden der WHO zwei importierte Erkrankungsfälle aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet. Eine Übertragung auf Kontaktpersonen, der in Essen und München behandelten Personen, konnte aber ausgeschlossen werden. Weitere Fälle wurden aus Frankreich, Großbritannien und Jordanien gemeldet.
Die WHO spricht in Deutschland nicht von einem erhöhten Ansteckungsrisiko, dennoch gäbe der Coronavirus Grund zu einer globalen Sorge, sagte ein Sprecher. Die Verwandtschaft zum SARS-Erreger wird ebenso als besorgniserregend eingestuft. 2002 und 2003 starben Hunderte Menschen an den Folgen der Viruserkrankung.
(Quelle: epd)
Der Schwerpunkt der Infektionen ereignete sich nach Angaben eines Sprechers vom Montag in einem Krankenhaus in Saudi Arabien. Dort infizierten sich 15 Menschen, bei sieben Patienten verlief die Infektion tödlich. Aus Deutschland wurden der WHO zwei importierte Erkrankungsfälle aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet. Eine Übertragung auf Kontaktpersonen, der in Essen und München behandelten Personen, konnte aber ausgeschlossen werden. Weitere Fälle wurden aus Frankreich, Großbritannien und Jordanien gemeldet.
Die WHO spricht in Deutschland nicht von einem erhöhten Ansteckungsrisiko, dennoch gäbe der Coronavirus Grund zu einer globalen Sorge, sagte ein Sprecher. Die Verwandtschaft zum SARS-Erreger wird ebenso als besorgniserregend eingestuft. 2002 und 2003 starben Hunderte Menschen an den Folgen der Viruserkrankung.
(Quelle: epd)


