
rbb Praxis News vom 19.12.2013 -
Wenn die Temperaturen sinken, ziehen sich im Körper die Blutgefäße zusammen. Leidet eine Person ohnehin unter verengten Herzkranzgefäßen, können Kälte und Aktivität leicht zu einer Durchblutungsstörung und zu einer Überlastung des Herzmuskels führen.
Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit sollten daher den Arzt aufsuchen, sobald sie starke Atemnot, Schmerzen oder Druckgefühl im Brustkorb spüren. Eine nuklearmedizinische Untersuchung verrät, wie groß die Gefahr eines Herzinfarktes ist und ob ein vorbeugender Eingriff erfolgen muss.
Gibt die Myokardszintigrafie keinen Anlass zur Sorge, kann ein drohender Infarkt bei Herzpatienten mit fast 99-prozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden, erklärt der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN). Dies belegt eine neue Studie.
Quelle: Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e. V.

