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Der Philologe und Autor Walter Jens war einer der bedeutendsten deutschen Intellektuellen in den Nachkriegsjahrzehnten. Wegen seiner Demenzerkrankung hatte er sich seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Am Sonntag ist er im Alter von 90 Jahren in Tübingen gestorben.
Sein Abschied von der Welt hat viele Jahre gedauert. 2004 war Walter Jens an Demenz erkrankt. Zuletzt konnte der einst so wortgewaltige Redner nicht mehr sprechen und nicht mehr schreiben.
Mit Veröffentlichungen zum Thema Demenz lösten Jens' Frau Inge und sein Sohn Tilman eine breite Debatte über die Krankheit aus. Tilman Jens machte die Erkrankung im Feuillton der FAZ publik. In der Folge veröffentlichte Tilman Jens zum Thema die Bücher Demenz: "Abschied von meinem Vater" und "Vatermord: Wider einen Generalverdacht".
Walter Jens wurde am 8. März 1923 in Hamburg geboren und war ein hochkarätiger Denker und Redner. In Tübingen hatte Jens von 1963 bis 1988 den eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Rhetorik inne. Jens war neben seiner Lehrtätigkeit auch als Schriftsteller und Autor tätig. Außerdem war er über Jahre Präsident des PEN-Zentrums und von 1989 bis 1997 auch Präsident der Akademie der Künste zu Berlin.
Er galt in der alten Bundesrepublik aufgrund seines Eintretens für Demokratie und eine tolerante Streitkultur als moralische Instanz.
Mit Veröffentlichungen zum Thema Demenz lösten Jens' Frau Inge und sein Sohn Tilman eine breite Debatte über die Krankheit aus. Tilman Jens machte die Erkrankung im Feuillton der FAZ publik. In der Folge veröffentlichte Tilman Jens zum Thema die Bücher Demenz: "Abschied von meinem Vater" und "Vatermord: Wider einen Generalverdacht".
Walter Jens wurde am 8. März 1923 in Hamburg geboren und war ein hochkarätiger Denker und Redner. In Tübingen hatte Jens von 1963 bis 1988 den eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Rhetorik inne. Jens war neben seiner Lehrtätigkeit auch als Schriftsteller und Autor tätig. Außerdem war er über Jahre Präsident des PEN-Zentrums und von 1989 bis 1997 auch Präsident der Akademie der Künste zu Berlin.
Er galt in der alten Bundesrepublik aufgrund seines Eintretens für Demokratie und eine tolerante Streitkultur als moralische Instanz.
BUCHTIPPS
Tilman Jens: "Demenz. Abschied von meinem Vater."
Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2009
ISBN 978-3-579-06998-2.
Tilman Jens: "Vatermord. Wider einen Generalverdacht." Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010
ISBN 978-3-579-06870-1
Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2009
ISBN 978-3-579-06998-2.
Tilman Jens: "Vatermord. Wider einen Generalverdacht." Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010
ISBN 978-3-579-06870-1


