
Hintergrund -
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Lärm als Schall, "der stört, belästigt oder die Gesundheit beeinträchtigen kann". Gemessen wird die Lautstärke in Dezibel (dB).
40 dB: stört nachts den Schlaf (ruhige Wohnstraße)
55 dB: erhöht nachts das Risiko für Bluthochdruck (normales Gespräch, leises Radio)
80 dB: erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei dauernder Belastung (Klassenzimmer, Kirchenglocken in 200 Meter Entfernung, Café, Supermarkt, Straßenlärm bei starkem Verkehr, Froschquaken am Teich)
90 dB: Gehörschäden bei jahrelanger Dauerbelastung (laute Fabrikhalle, Streichinstrumente im Sinfonieorchester, Kreissäge)
120 dB: Ohrenschmerzen (Martinshorn, Rockkonzert, Vuvuzela)
140 dB: mögliche Gehörschäden schon nach kurzer Zeit (Startgeräusch eines Flugzeugs in 40 Meter Entfernung, Trillerpfeife)
160 dB: Gehörschäden schon bei einmaliger Einwirkung (Gewehrschuss in Mündungsnähe, Silvesterknaller neben dem Ohr)
Quelle: dpa

