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Das Robert-Koch-Institut rät Personen mit einem besonderen Risiko (Grunderkrankung, Schwangerschaft, Alter über 60), sich impfen zu lassen. Der volle Schutz wird nach zwei Wochen erreicht, also noch vor Ende der Grippesaison.
Die Zahl der Infektionen wird in den nächsten Wochen während der Grippesaison wahrscheinlich zunehmen. Damit ist auch mit weiteren schweren Verläufen und auch Todesfällen durch Grippeviren zu rechnen. Mehrere Menschen sind bereits auf den Intensivstationen an einer Influenza Infektion verstorben. Das heißt aber nicht, dass uns eine besonders gefährliche Grippesaison bevorsteht. Es gibt jedes Jahr Grippetote, aber seit der Schweinegrippe 2009/2010 bestimmen die Krankenhäuser häufiger, um welchen Erreger es sich handelt.
Dem Robert Koch Institut in Berlin wurden von den Hospitälern bislang 55 schwer erkrankte Grippepatienten gemeldet. In England ist die Grippe schon weitere verbreitet. Die Grippepatienten belegen dort fast ein Viertel aller Betten auf den englischen Intensivstationen. Bislang sind bereits 50 Menschen gestorben, darunter 13 Kinder. Dabei litten die Verstorbenen an einer Grunderkrankung oder waren schwanger.
Dem Robert Koch Institut in Berlin wurden von den Hospitälern bislang 55 schwer erkrankte Grippepatienten gemeldet. In England ist die Grippe schon weitere verbreitet. Die Grippepatienten belegen dort fast ein Viertel aller Betten auf den englischen Intensivstationen. Bislang sind bereits 50 Menschen gestorben, darunter 13 Kinder. Dabei litten die Verstorbenen an einer Grunderkrankung oder waren schwanger.
Die besten Daten zur Grippesituation in Deutschland hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza, an die ein Netzwerk von Ärzten Proben von allen Atemwegserkrankungen in ihren Praxen sendet. Zurzeit werden in etwa 45% aller eingeschickten Proben nachgewiesen. Dieser Wert ist typisch für den Beginn der Grippewelle. Von den Grippeviren sind zurzeit rund zwei Drittel vom Typ H1N1. Das Schweinegrippevirus hat sich also wie erwartet unter die saisonalen Grippeviren eingereiht. Der Rest der Viren verteilt sich auf H3N2 und Influenza B Viren. Alle drei Typen sind im aktuellen Impfstoff enthalten.
Wer soll sich impfen lassen?
Jedes Jahr gibt die Ständige Impfkommission Empfehlungen für die Grippeimpfung heraus. Im Mittelpunkt stehen zwei Gruppen: Personen mit einem besonders hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Menschen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko oder der Möglichkeit, Grippeviren an Risikopersonen weiterzugeben.
In die erste Gruppe gehören:
- alle über 60-jährigen
- alle Kinder und Erwachsene mit chronischen Krankheiten (Atemwegsleiden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenleiden, Zuckerkrankheit oder andere Stoffwechselstörungen, Nervenerkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Immunschwäche z.B. HIV-Infektion, aber auch Immunsuppression nach einer Transplantation)
- Bewohner von Alters- und Pflegeheimen
Zur zweiten Gruppe zählen:
- Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
- Personen, die ungeimpfte Risikopersonen betreuen
- medizinisches Personal
Jeder schützt durch eine Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch andere in seinem Umfeld. Dieser "gesellschaftliche" Aspekt der Impfung ist gerade bei medizinischem Personal besonders wichtig. Neu ist in diesem Jahr die Empfehlung, dass sich auch Schwangere mit einer Grunderkrankung im ersten und alle anderen Schwangeren im zweiten Schwangerschaftsdrittel impfen lassen sollen. Für alle genannten Personen werden die Kosten der Impfung von den Krankenkassen übernommen. Für alle anderen gilt: vor der Impfung bei der Kasse nachfragen.
In die erste Gruppe gehören:
- alle über 60-jährigen
- alle Kinder und Erwachsene mit chronischen Krankheiten (Atemwegsleiden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenleiden, Zuckerkrankheit oder andere Stoffwechselstörungen, Nervenerkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Immunschwäche z.B. HIV-Infektion, aber auch Immunsuppression nach einer Transplantation)
- Bewohner von Alters- und Pflegeheimen
Zur zweiten Gruppe zählen:
- Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
- Personen, die ungeimpfte Risikopersonen betreuen
- medizinisches Personal
Jeder schützt durch eine Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch andere in seinem Umfeld. Dieser "gesellschaftliche" Aspekt der Impfung ist gerade bei medizinischem Personal besonders wichtig. Neu ist in diesem Jahr die Empfehlung, dass sich auch Schwangere mit einer Grunderkrankung im ersten und alle anderen Schwangeren im zweiten Schwangerschaftsdrittel impfen lassen sollen. Für alle genannten Personen werden die Kosten der Impfung von den Krankenkassen übernommen. Für alle anderen gilt: vor der Impfung bei der Kasse nachfragen.
Ist eine Impfung für Schwangere vertretbar?
Es hat sind in den letzten Jahren gezeigt, dass Schwangere besonders anfällig für die Grippe sind. Eine Studie aus Deutschland ergab, dass Schwangere sechs Mal häufiger als gleichaltrige Frauen wegen einer Grippe ins Krankenhaus kamen und dass sie rund dreimal häufiger eine Lungenentzündung entwickelten.
Dafür gibt es wahrscheinlich zwei Gründe. Einmal ist das Immunsystem in der Schwangerschaft generell etwas weniger aktiv. Zweitens können Schwangere besonders in den letzten Monaten nicht mehr so frei durchatmen. Das erhöht das Risiko von Infekten allgemein. In den USA gelten diese Impfempfehlungen für Schwangere schon seit zehn Jahren. Die Erfahrung dort zeigt, dass die Impfung weder die Raten von Fehlgeburten und Kaiserschnitten erhöht und auch die Gesundheit des Neugeborenen nicht beeinträchtigt.
Von daher geht die Ständige Impfkommission davon aus, dass eine Impfung von Schwangeren sowohl sicher, als auch sinnvoll ist. Zusätzlich kann eine geimpfte Schwangere nach der Geburt beim Stillen schützende Antikörper an ihr Kind weitergeben.
Dafür gibt es wahrscheinlich zwei Gründe. Einmal ist das Immunsystem in der Schwangerschaft generell etwas weniger aktiv. Zweitens können Schwangere besonders in den letzten Monaten nicht mehr so frei durchatmen. Das erhöht das Risiko von Infekten allgemein. In den USA gelten diese Impfempfehlungen für Schwangere schon seit zehn Jahren. Die Erfahrung dort zeigt, dass die Impfung weder die Raten von Fehlgeburten und Kaiserschnitten erhöht und auch die Gesundheit des Neugeborenen nicht beeinträchtigt.
Von daher geht die Ständige Impfkommission davon aus, dass eine Impfung von Schwangeren sowohl sicher, als auch sinnvoll ist. Zusätzlich kann eine geimpfte Schwangere nach der Geburt beim Stillen schützende Antikörper an ihr Kind weitergeben.
Was ist die Influenza?
Die Influenza oder echte Grippe ist etwas ganz anderes als eine Erkältung. Es handelt sich um eine schwere Erkrankung, die durch plötzlich auftretendes hohes Fieber über 39 Grad Celsius, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, allgemeine Schwäche, Halsschmerzen und trockenen Reizhusten gekennzeichnet ist.
Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet. Jedes Jahr sterben während der saisonalen Grippewellen zwischen 5.000 und 8.000 Menschen in Deutschland durch die Influenza. Bei besonders heftigen Influenzaausbrüchen, wie im Winter 95/96, kann die Zahl der Grippetoten aber auch auf 30.000 steigen.
Diese Werte liegen viel höher, als die Zahlen, die während der Schweinegrippe veröffentlicht wurden. Das liegt daran, dass während einer Epidemie nur die direkt an der Infektion Gestorbenen gezählt werden. Grippeviren tragen aber auch dazu bei, andere Erkrankungen zu verschlimmern. So kommt es zum Beispiel während einer Grippewelle verstärkt zu Herzinfarkten.
Diesen Effekt versucht man mit der so genannten Übersterblichkeit zu erfassen. Dabei werden die durchschnittlichen Todesfälle in einem Monat ohne Grippewelle mit den Todesfällen während einer Grippewelle verglichen. So können die indirekten Folgen der Influenza erfasst werden.
Diese Zahlen liegen für die Schweinegrippe noch nicht vor. Erste Schätzungen deuten darauf hin, dass die Übersterblichkeit in der Grippesaison 2009/2010 sehr niedrig war. Trotzdem kam es hochgerechnet zu rund 2,5 bis 3,4 Millionen zusätzlichen Arztbesuchen.
Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet. Jedes Jahr sterben während der saisonalen Grippewellen zwischen 5.000 und 8.000 Menschen in Deutschland durch die Influenza. Bei besonders heftigen Influenzaausbrüchen, wie im Winter 95/96, kann die Zahl der Grippetoten aber auch auf 30.000 steigen.
Diese Werte liegen viel höher, als die Zahlen, die während der Schweinegrippe veröffentlicht wurden. Das liegt daran, dass während einer Epidemie nur die direkt an der Infektion Gestorbenen gezählt werden. Grippeviren tragen aber auch dazu bei, andere Erkrankungen zu verschlimmern. So kommt es zum Beispiel während einer Grippewelle verstärkt zu Herzinfarkten.
Diesen Effekt versucht man mit der so genannten Übersterblichkeit zu erfassen. Dabei werden die durchschnittlichen Todesfälle in einem Monat ohne Grippewelle mit den Todesfällen während einer Grippewelle verglichen. So können die indirekten Folgen der Influenza erfasst werden.
Diese Zahlen liegen für die Schweinegrippe noch nicht vor. Erste Schätzungen deuten darauf hin, dass die Übersterblichkeit in der Grippesaison 2009/2010 sehr niedrig war. Trotzdem kam es hochgerechnet zu rund 2,5 bis 3,4 Millionen zusätzlichen Arztbesuchen.
Was löst die Influenza aus?
Die Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Diese Viren sind besonders wandelbar: Sie verändern sich von Jahr zu Jahr. Anders als etwa bei den Kinderkrankheiten schützt eine einmal durchgemachte Grippe deshalb nicht vor weiteren Infektionen. Jeden Winter sind zudem mehrere Virentypen gleichzeitig aktiv.
Grippeviren werden in zwei große Gruppen eingeteilt, in Influenza A und B Viren. Innerhalb der Gruppen werden dann verschiedene Virenstämme anhand der Eiweiße auf ihrer Außenseite unterschieden. Vom Hämagglutinin und von der Neuraminidase sind jeweils mehrere Typen bekannt. Jeder Grippevirusstamm trägt eine bestimmte Kombination der beiden Eiweiße und wird entsprechend benannt. Die Schweinegrippe beispielsweise war ein H1N1 Influenza A Virus.
Von Jahr zu Jahr verändert sich die Zusammensetzung der Grippeviren. Vergangenes Jahr gab es eine besondere Situation: ein ganz neues H1N1 Grippevirus trat vom Schwein auf den Menschen über. Da es in der Bevölkerung noch keinerlei Immunschutz gegen dieses Grippevirus gab, konnte es sich rasch auf der ganzen Welt ausbreiten und dabei die "normalen" Grippeviren verdrängen. In Deutschland war es für 99,5 Prozent der Influenzafälle verantwortlich.
Der Kontakt mit dem Schweinegrippenvirus hat in der Bevölkerung eine Immunreaktion ausgelöst, so dass sich H1N1 in diesem Jahr wie ein normales, saisonales Grippevirus verhält. Derzeit ist es für drei Viertel der Grippeinfektionen in Deutschland verantwortlich. Außerdem sind noch ein H3N2 Virus und ein Influenza B Virus im Umlauf. Es finden sich noch weitere Virentypen, aber die sind jeweils nur für vereinzelte Grippeinfektionen verantwortlich.
Grippeviren werden in zwei große Gruppen eingeteilt, in Influenza A und B Viren. Innerhalb der Gruppen werden dann verschiedene Virenstämme anhand der Eiweiße auf ihrer Außenseite unterschieden. Vom Hämagglutinin und von der Neuraminidase sind jeweils mehrere Typen bekannt. Jeder Grippevirusstamm trägt eine bestimmte Kombination der beiden Eiweiße und wird entsprechend benannt. Die Schweinegrippe beispielsweise war ein H1N1 Influenza A Virus.
Von Jahr zu Jahr verändert sich die Zusammensetzung der Grippeviren. Vergangenes Jahr gab es eine besondere Situation: ein ganz neues H1N1 Grippevirus trat vom Schwein auf den Menschen über. Da es in der Bevölkerung noch keinerlei Immunschutz gegen dieses Grippevirus gab, konnte es sich rasch auf der ganzen Welt ausbreiten und dabei die "normalen" Grippeviren verdrängen. In Deutschland war es für 99,5 Prozent der Influenzafälle verantwortlich.
Der Kontakt mit dem Schweinegrippenvirus hat in der Bevölkerung eine Immunreaktion ausgelöst, so dass sich H1N1 in diesem Jahr wie ein normales, saisonales Grippevirus verhält. Derzeit ist es für drei Viertel der Grippeinfektionen in Deutschland verantwortlich. Außerdem sind noch ein H3N2 Virus und ein Influenza B Virus im Umlauf. Es finden sich noch weitere Virentypen, aber die sind jeweils nur für vereinzelte Grippeinfektionen verantwortlich.
Was kann die Impfung bewirken?
Die Impfung schützt vor der Infektion mit den drei Grippeviren, auf die der Impfstoff zugeschnitten ist. Sie bietet also einen weitgehenden aber keinen absoluten Schutz vor der Influenza.
Trotzdem ist belegt, dass sie nicht nur direkte Todesfälle durch die Grippe verhindern kann, sondern auch die indirekten Folgen. So belegt eine aktuelle Studie aus Großbritannien, dass geimpfte Personen ein geringeres Herzinfarkt-Risiko haben.
Wer sich impfen lässt, schützt darüber hinaus nicht nur sich selbst. Er oder sie kann die Viren auch nicht an andere weitergeben. Dieser Gruppenschutz ist besonders wichtig für Risikogruppen, die selbst noch nicht geimpft werden können, etwa für Neugeborene.
Trotzdem ist belegt, dass sie nicht nur direkte Todesfälle durch die Grippe verhindern kann, sondern auch die indirekten Folgen. So belegt eine aktuelle Studie aus Großbritannien, dass geimpfte Personen ein geringeres Herzinfarkt-Risiko haben.
Wer sich impfen lässt, schützt darüber hinaus nicht nur sich selbst. Er oder sie kann die Viren auch nicht an andere weitergeben. Dieser Gruppenschutz ist besonders wichtig für Risikogruppen, die selbst noch nicht geimpft werden können, etwa für Neugeborene.
Gegen welche Viren wird geimpft?
Jedes Jahr sind etwas andere Grippeviren aktiv. Der Impfstoff wird deshalb immer an die aktuelle Situation angepasst. Die Impfstoffproduktion benötigt etwa ein halbes Jahr, beginnt also schon im Frühsommer. Man kann daher nicht einfach abwarten, welche Viren im Winter tatsächlich auftreten werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO versucht im Frühjahr vorherzusagen, welche Typen das Geschehen dominieren werden. Meist stimmt die Prognose, in manchen Jahren entwickeln sich die Grippeviren aber einfach zu schnell weiter.
In der Impfung sind Bestandteile von jeweils drei Virentypen enthalten, in diesem Jahr sind das das Schweinegrippevirus H1N1, H3N2 und ein Influenza B-Virus. Die Hersteller nehmen die Virenstämme der WHO und passen sie in ihre seit langem etablierten und zugelassenen Impfstoffe ein. In Deutschland sind zurzeit 18 Grippeimpfstoffe auf dem Markt. Sie müssen jeweils nur einmal injiziert werden. Die wichtigsten Nebenwirkungen sind eine Rötung an der Einstichstelle und Fieber, das aber schnell wieder verschwindet. Innerhalb von zwei Wochen ist dann der Impfschutz aufgebaut.
Der Impfstoff wird in diesem Jahr wieder über die Apotheken an die Ärzte verteilt. Mit Engpässen ist nicht zu rechnen. Das Paul-Ehrlich-Institut hat bereits die Freigabe für 20,5 Millionen Impfdosen erteilt.
Wer in der letzten Saison die Impfung gegen die Schweinegrippe erhalten hat, ist in diesem Jahr vorrausichtlich gegen eine Infektion mit H1N1 geschützt. Trotzdem macht die erneute Impfung Sinn. Erstens wird sie den Immunschutz gegen H1N1 weiter verstärken, zum Zweiten werden diesen Winter noch andere Grippeviren Erkrankungen auslösen. Nach den bisherigen Erfahrungen ist bei einer solchen Nachimpfung nicht mit verstärkten Nebenwirkungen zu rechnen.
In der Impfung sind Bestandteile von jeweils drei Virentypen enthalten, in diesem Jahr sind das das Schweinegrippevirus H1N1, H3N2 und ein Influenza B-Virus. Die Hersteller nehmen die Virenstämme der WHO und passen sie in ihre seit langem etablierten und zugelassenen Impfstoffe ein. In Deutschland sind zurzeit 18 Grippeimpfstoffe auf dem Markt. Sie müssen jeweils nur einmal injiziert werden. Die wichtigsten Nebenwirkungen sind eine Rötung an der Einstichstelle und Fieber, das aber schnell wieder verschwindet. Innerhalb von zwei Wochen ist dann der Impfschutz aufgebaut.
Der Impfstoff wird in diesem Jahr wieder über die Apotheken an die Ärzte verteilt. Mit Engpässen ist nicht zu rechnen. Das Paul-Ehrlich-Institut hat bereits die Freigabe für 20,5 Millionen Impfdosen erteilt.
Wer in der letzten Saison die Impfung gegen die Schweinegrippe erhalten hat, ist in diesem Jahr vorrausichtlich gegen eine Infektion mit H1N1 geschützt. Trotzdem macht die erneute Impfung Sinn. Erstens wird sie den Immunschutz gegen H1N1 weiter verstärken, zum Zweiten werden diesen Winter noch andere Grippeviren Erkrankungen auslösen. Nach den bisherigen Erfahrungen ist bei einer solchen Nachimpfung nicht mit verstärkten Nebenwirkungen zu rechnen.
Enthalten die Impfstoffe Wirkverstärker?
Anders als bei der Schweinegrippe besteht bei der saisonalen Grippe (und inzwischen auch bei H1N1) eine Art Grundschutz des Immunsystems. Dieser muss mit der Impfung nur noch auf die jeweils aktuellen Virentypen ausgerichtet werden. Ein Wirkverstärker ist daher nicht nötig.
Eine Ausnahme bilden die Impfstoffe für die über 60-jährigen. Im Alter nimmt die Abwehrkraft des Immunsystems ab, deshalb kommen hier schon lange bewährte Wirkverstärker zum Einsatz.
Eine Ausnahme bilden die Impfstoffe für die über 60-jährigen. Im Alter nimmt die Abwehrkraft des Immunsystems ab, deshalb kommen hier schon lange bewährte Wirkverstärker zum Einsatz.
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