
rbb PRAXIS Service -
Das Robert-Koch-Institut rät Personen mit einem besonderen Risiko (Grunderkrankung, Schwangerschaft, Alter über 60), sich impfen zu lassen. Der volle Schutz wird nach zwei Wochen erreicht, also noch vor Ende der Grippesaison.
Seite 4 von 5
Was löst die Influenza aus?
Die Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Diese Viren sind besonders wandelbar: Sie verändern sich von Jahr zu Jahr. Anders als etwa bei den Kinderkrankheiten schützt eine einmal durchgemachte Grippe deshalb nicht vor weiteren Infektionen. Jeden Winter sind zudem mehrere Virentypen gleichzeitig aktiv.
Grippeviren werden in zwei große Gruppen eingeteilt, in Influenza A und B Viren. Innerhalb der Gruppen werden dann verschiedene Virenstämme anhand der Eiweiße auf ihrer Außenseite unterschieden. Vom Hämagglutinin und von der Neuraminidase sind jeweils mehrere Typen bekannt. Jeder Grippevirusstamm trägt eine bestimmte Kombination der beiden Eiweiße und wird entsprechend benannt. Die Schweinegrippe beispielsweise war ein H1N1 Influenza A Virus.
Von Jahr zu Jahr verändert sich die Zusammensetzung der Grippeviren. Vergangenes Jahr gab es eine besondere Situation: ein ganz neues H1N1 Grippevirus trat vom Schwein auf den Menschen über. Da es in der Bevölkerung noch keinerlei Immunschutz gegen dieses Grippevirus gab, konnte es sich rasch auf der ganzen Welt ausbreiten und dabei die "normalen" Grippeviren verdrängen. In Deutschland war es für 99,5 Prozent der Influenzafälle verantwortlich.
Der Kontakt mit dem Schweinegrippenvirus hat in der Bevölkerung eine Immunreaktion ausgelöst, so dass sich H1N1 in diesem Jahr wie ein normales, saisonales Grippevirus verhält. Derzeit ist es für drei Viertel der Grippeinfektionen in Deutschland verantwortlich. Außerdem sind noch ein H3N2 Virus und ein Influenza B Virus im Umlauf. Es finden sich noch weitere Virentypen, aber die sind jeweils nur für vereinzelte Grippeinfektionen verantwortlich.
Grippeviren werden in zwei große Gruppen eingeteilt, in Influenza A und B Viren. Innerhalb der Gruppen werden dann verschiedene Virenstämme anhand der Eiweiße auf ihrer Außenseite unterschieden. Vom Hämagglutinin und von der Neuraminidase sind jeweils mehrere Typen bekannt. Jeder Grippevirusstamm trägt eine bestimmte Kombination der beiden Eiweiße und wird entsprechend benannt. Die Schweinegrippe beispielsweise war ein H1N1 Influenza A Virus.
Von Jahr zu Jahr verändert sich die Zusammensetzung der Grippeviren. Vergangenes Jahr gab es eine besondere Situation: ein ganz neues H1N1 Grippevirus trat vom Schwein auf den Menschen über. Da es in der Bevölkerung noch keinerlei Immunschutz gegen dieses Grippevirus gab, konnte es sich rasch auf der ganzen Welt ausbreiten und dabei die "normalen" Grippeviren verdrängen. In Deutschland war es für 99,5 Prozent der Influenzafälle verantwortlich.
Der Kontakt mit dem Schweinegrippenvirus hat in der Bevölkerung eine Immunreaktion ausgelöst, so dass sich H1N1 in diesem Jahr wie ein normales, saisonales Grippevirus verhält. Derzeit ist es für drei Viertel der Grippeinfektionen in Deutschland verantwortlich. Außerdem sind noch ein H3N2 Virus und ein Influenza B Virus im Umlauf. Es finden sich noch weitere Virentypen, aber die sind jeweils nur für vereinzelte Grippeinfektionen verantwortlich.

