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Kopfweh, Fieber und trockener Reizhusten – die Grippewelle hat Berlin erreicht. Schützen kann man sich dagegen mit einer Impfung, doch die wirkt nur begrenzt.
Fast schon wähnte man die Grippe in diesem Jahr überstanden. Doch seit Anfang Februar breiten sich die Viren in Berlin-Brandenburg aus. Die Zahl der dem Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldeten Neuerkrankungen für Berlin-Brandenburg schnellte in der ersten Februarwoche auf rund 320. Die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher, da viele Leute trotz Infektion nicht zum Arzt gehen.
"Am häufigsten erwischt es die 5- bis 14-Jährigen", sagt Susanne Glasmacher, RKI-Sprecherin. Noch bis Montag sind in Berlin und Brandenburg Ferien, die Schulen leer, so dass der Ausbreitung der Erreger natürlicherweise Einhalt geboten wird. Unklar ist, wie sich die Situation unter den Kinder mit Schulbeginn entwickeln wird. Vor allem wenn Eltern ihre kranken Kinder in die Schule schicken, können sich die Viren rasch verbreiten.
Die Grippe oder Influenza wird von Influenzaviren ausgelöst. Anders als die Erreger eines harmlosen Erkältung verursachen Influenza-Viren plötzlich hohes Fieber über 39 Grad, verursachen Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche. Typische Symptome sind auch eine allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und trockener Reizhusten. Zwischen 5 und 20 Prozent der Menschen ereilt das Grippevirus in jeder Wintersaison.
Mittlerweile gehört die Grippeschutzimpfung für viele Menschen zur alljährlichen Routine im Herbst. Besonders Älteren, Schwangeren und chronisch kranken Menschen empfiehlt die Ständige Impfkommission am RKI die Impfung. Doch wie wirksam ist die Impfung tatsächlich? Wissenschaftler des Center for Infectious Disease Research and Policy (CIDRAP) der Universität von Minnesota veröffentlichten Mitte Oktober einen Forschungsbericht mit enttäuschenden Neuigkeiten. Geimpfte Erwachsene seien nur zu 50 bis 60 Prozent geschützt. Wie wirksam die Impfung bei Älteren und Menschen mit gesundheitlichen Problemen wisse man gar nicht, weil es dazu kaum Daten gibt.
Der Report, The Compelling Need for Game Changing Influenza Vaccines, basiert auf der Auswertung von über 12.000 Publikationen, Dokumenten und Notizen aus den letzten 80 Jahren. Der Grund für die geringe Wirksamkeit: Die Grippe-Erreger verändern sich Jahr für Jahr. Wer also 2012 grippekrank war oder gegen die Grippe geimpft wurde, ist keineswegs davor gefeit, dass die Keime ihn dieses Jahr erneut niederstrecken. Jeden Winter sind zudem mehrere Virentypen gleichzeitig aktiv. Welche das sind, können Infektiologen oder Epidemiologen nur abschätzen. Die Wirksamkeit des Impfstoffes hängt davon ab, wie gut die tatsächlich zirkulierenden Viren mit denen im Impfstoff übereinstimmen.
Solange es keine besseren Impfstoffe gibt, sollte man sich mit den vorhandenen Impfstoffen vor der Influenza schützen. Denn ein geringer Schutz ist besser als gar keiner. Zukünftige Vakzine müssten das Immunsystem zu einer stärkeren Reaktion anregen. Dafür bedarf es völlig neuer Impfstoffe – die anders aufgebaut sind als die bisherigen, so dass sie vor diversen Grippe-Varianten gleichzeitig schützen können.
Mit Fluenz® steht seit Herbst 2012 das erste nasale Influenza-Impfspray für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 24 Monaten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zur Verfügung. Während der gespritzte Impfstoff keine lebenden Virusanteile enthält und deshalb keine Infektion auslöst, ist das Nasenspray ein so genannter Lebendimpfstoff. Die enthaltenen Erreger sind deutlich abgeschwächt, aber sehr viel weniger ansteckend als das echte Virus. Der nasale Lebendimpfstoff soll deshalb eine bessere Immunantwort entfalten als die bisherigen gespritzten Impfstoffe. Ein weiterer Vorteil soll die Applikation durch die Nase sein. Dadurch würde die Immunantwort direkt an der Eintrittspforte der Influenzaviren bewirkt. Zukünftige Daten müssen diese Vorteile noch bestätigen.
"Am häufigsten erwischt es die 5- bis 14-Jährigen", sagt Susanne Glasmacher, RKI-Sprecherin. Noch bis Montag sind in Berlin und Brandenburg Ferien, die Schulen leer, so dass der Ausbreitung der Erreger natürlicherweise Einhalt geboten wird. Unklar ist, wie sich die Situation unter den Kinder mit Schulbeginn entwickeln wird. Vor allem wenn Eltern ihre kranken Kinder in die Schule schicken, können sich die Viren rasch verbreiten.
Die Grippe oder Influenza wird von Influenzaviren ausgelöst. Anders als die Erreger eines harmlosen Erkältung verursachen Influenza-Viren plötzlich hohes Fieber über 39 Grad, verursachen Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche. Typische Symptome sind auch eine allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und trockener Reizhusten. Zwischen 5 und 20 Prozent der Menschen ereilt das Grippevirus in jeder Wintersaison.
Mittlerweile gehört die Grippeschutzimpfung für viele Menschen zur alljährlichen Routine im Herbst. Besonders Älteren, Schwangeren und chronisch kranken Menschen empfiehlt die Ständige Impfkommission am RKI die Impfung. Doch wie wirksam ist die Impfung tatsächlich? Wissenschaftler des Center for Infectious Disease Research and Policy (CIDRAP) der Universität von Minnesota veröffentlichten Mitte Oktober einen Forschungsbericht mit enttäuschenden Neuigkeiten. Geimpfte Erwachsene seien nur zu 50 bis 60 Prozent geschützt. Wie wirksam die Impfung bei Älteren und Menschen mit gesundheitlichen Problemen wisse man gar nicht, weil es dazu kaum Daten gibt.
Der Report, The Compelling Need for Game Changing Influenza Vaccines, basiert auf der Auswertung von über 12.000 Publikationen, Dokumenten und Notizen aus den letzten 80 Jahren. Der Grund für die geringe Wirksamkeit: Die Grippe-Erreger verändern sich Jahr für Jahr. Wer also 2012 grippekrank war oder gegen die Grippe geimpft wurde, ist keineswegs davor gefeit, dass die Keime ihn dieses Jahr erneut niederstrecken. Jeden Winter sind zudem mehrere Virentypen gleichzeitig aktiv. Welche das sind, können Infektiologen oder Epidemiologen nur abschätzen. Die Wirksamkeit des Impfstoffes hängt davon ab, wie gut die tatsächlich zirkulierenden Viren mit denen im Impfstoff übereinstimmen.
Solange es keine besseren Impfstoffe gibt, sollte man sich mit den vorhandenen Impfstoffen vor der Influenza schützen. Denn ein geringer Schutz ist besser als gar keiner. Zukünftige Vakzine müssten das Immunsystem zu einer stärkeren Reaktion anregen. Dafür bedarf es völlig neuer Impfstoffe – die anders aufgebaut sind als die bisherigen, so dass sie vor diversen Grippe-Varianten gleichzeitig schützen können.
Mit Fluenz® steht seit Herbst 2012 das erste nasale Influenza-Impfspray für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 24 Monaten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zur Verfügung. Während der gespritzte Impfstoff keine lebenden Virusanteile enthält und deshalb keine Infektion auslöst, ist das Nasenspray ein so genannter Lebendimpfstoff. Die enthaltenen Erreger sind deutlich abgeschwächt, aber sehr viel weniger ansteckend als das echte Virus. Der nasale Lebendimpfstoff soll deshalb eine bessere Immunantwort entfalten als die bisherigen gespritzten Impfstoffe. Ein weiterer Vorteil soll die Applikation durch die Nase sein. Dadurch würde die Immunantwort direkt an der Eintrittspforte der Influenzaviren bewirkt. Zukünftige Daten müssen diese Vorteile noch bestätigen.
Text: Constanze Löffler

