Ob HPV, Keuchhusten, Polio oder Grippe - im Dossier zum Thema Impfen finden Sie umfassende Informationen in Form von Videos, Audios, Interviews und Artikeln zu den verschiedenen Schutzimpfungen.
Zwar bricht die alljährliche Grippewelle in Deutschland meist erst nach dem Jahreswechsel aus. Jetzt aber ist die beste Zeit, um sich gegen Influenza impfen zu lassen – und sich bestmöglich vor der "echten" Grippe zu schützen.
Das Robert-Koch-Institut rät Personen mit einem besonderen Risiko (Grunderkrankung, Schwangerschaft, Alter über 60), sich impfen zu lassen. Der volle Schutz wird nach zwei Wochen erreicht, also noch vor Ende der Grippesaison.
Kopfweh, Fieber und trockener Reizhusten – die Grippewelle kehrt alljährlich wieder. Schützen kann man sich dagegen mit einer Impfung, doch die wirkt nur begrenzt.
rbb PRAXIS, 08.11.2013 - Grippeschutzimpfung
Es ist höchste Zeit für die Grippeimpfung, um noch rechtzeitig vor Beginn der nächsten Grippewelle geschützt zu sein. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat aber herausgefunden: die Bedeutung der Grippeschutzimpfung wird in der Bevölkerung stark unterschätzt. Impfen lassen sollten sich so genannte Risikogruppen. Wer dazugehört und warum die Impfung wichtig sein kann, das berichtet Nadine Bader.
Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit. Die Krankheit ist hochansteckend und kann erhebliche Komplikationen und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Impfungen bieten einen wirksamen Schutz. In Deutschland wurden von 2001 bis 2009 über 16.000 Masernfälle gemeldet.
Jeder fünfte Deutsche im Erwachsenenalter ist nicht gegen Masern geimpft. Nicht genug, wenn die Krankheit, wie es das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist, ausgerottet werden soll.
Laut der Universität Würzburg ist das Risiko von tödlichen Spätfolgen nach einer Maserninfektion für Kinder offenbar 30 Mal höher als bisher angenommen. Spätfolge kann eine tödliche Gehirnentzündung sein.
rbb PRAXIS, 15.07.2013 - Masern - bin ich geschützt?
Wenn ein Erwachsener eine so genannte "Kinderkrankheit" bekommt, führt das häufig zu Komplikationen. Bei den gerade in unserer Region grassierenden Masern muss jeder Vierte zur Behandlung sogar in die Klinik. Immer wieder sterben sogar Patienten an den Folgen der Virusinfektion. Gerade jünge Erwachsene sind oft schlecht gegen die Masern geschützt. Benjamin Kaiser hat sich auf den Weg gemacht, seinen Masernschutz zu überprüfen.
rbb PRAXIS, 12.04.2013 - Masern - wie können Erwachsene sich schützen?
Masern gelten als Kinderkrankheit. Doch in diesem Jahr sind bereits 58 Menschen an Masern erkrankt, die meisten von ihnen Erwachsene. Viele mussten sogar in Krankenhäusern behandelt werden. 58 Fälle: das sind deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Wie eine solche Welle zu erklären ist und wie man sich auch als Erwachsener vor Masern schützen kann, dazu ein Bericht von Ursula Stamm.
Gegen den Krebs immun sein – das ist die Hoffnung, die Nachrichten von Krebsimpfungen verbreiten. Bislang ist es Wissenschaftlern jedoch erst bei zwei Tumoren gelungen, gegen sie eine vorbeugende Impfung zu entwickeln.
Seit Jahren ist sie in aller Munde, doch die Verwirrung will nicht abebben: Die HPV-Impfung für Mädchen. Seit 2006 ist sie verfügbar und wird jungen Frauen von der Ständigen Impfkommission empfohlen. Allerdings ist die Impfung bis heute umstritten, denn der Impftstoff wirkt nicht gegen alle Virentypen.
Viele junge Frauen lassen sich gegen den Virus, der Gebärmutterhalskrebs auslösen kann nicht impfen. Grund dafür sind die Vorbehalte gegenüber der Impfung - sowohl in der Bevölkerung als auch in den Medien. rbb PRAXIS hat mit Dipl. med Dörte Meisel gesprochen. Sie ist Landesverbandsvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) Sachsen-Anhalt.
"Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam". Mit diesem Slogan wurde vor 50 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland für die Impfung gegen Poliomyelitis geworben. Hierzulande sind seit 1990 keine Erkrankungen mehr durch Wildpolioviren gemeldet worden. Doch weltweit ist das Virus noch nicht vollständig besiegt.