Wen die traurige Diagnose Krebs erreicht, der hat viele Fragen. Die rbb PRAXIS versucht Ihnen ein paar Antworten zu geben - von der Vorsorge über die Behandlung bis zum Umgang mit Krebs, auch bei Angehörigen.
Darmkrebs ist hierzulande die häufigste Krebsart und trifft Frauen und Männer gleichermaßen. Mehr als 70.000 Menschen erkranken jährlich allein in Deutschland daran, etwa 27.000 sterben.
Die Darmspiegelung ist die einzige Untersuchung, mit der man Darmkrebs sicher verhindern kann. Trotzdem lässt nur ein Bruchteil der für die Darmspiegelung in Frage kommenden Menschen die Untersuchung durchführen. rbb PRAXIS hat mit Dr. med. Andreas Schröder, Gastroenterologe aus Berlin-Wilmersdorf, über die Gründe gesprochen – und wie haltbar diese tatsächlich sind.
Interview zur Darmkrebsvorsorge mit Johannes Bruns
Johannes Bruns ist Arzt und Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft. Die rbb PRAXIS hat ihn gefragt, warum nach wie vor so wenige Menschen eine Darmspiegelung in Anspruch nehmen. Obwohl sie Leben retten kann und für jeden gesetzlich Versicherten ab 55 Jahren kostenlos ist. Die Aufklärung muss die Menschen stärker dort abholen, wo sie sind, meint Johannes Bruns. Und erklärt, wie es klappen könnte.
Johannes Bruns über Alternativen zur Koloskopie
Teil zwei unseres Interviews zum Thema Darmkrebsvorsorge mit Johannes Bruns, dem Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft: Warum die Darmkrebs-Früherkennung gleichzeitig eine Krebs-Vorsorge ist. Und welche Alternativen zur Koloskopie gerade entwickelt werden.
Die PET-CT ist eines der modernsten Untersuchungsverfahren, das derzeit existiert. Auch bei der Brustkrebs-Diagnostik kann sie eingesetzt werden. Manchmal entdeckt sie Tumore oder Metastasen, die bei Standard-Diagnose-Verfahren nicht gesehen wurden.
Die US-Schauspielerin Angelina Jolie gehört zu den Frauen, in deren Familie das Risiko von Brust- und Eierstockkrebs vererbt wird. Sie hat sich deshalb vorsorglich die Brüste amputieren lassen. Für welche Frauen Gentest und vorsorgliche Amputation tatsächlich sinnvoll sind – darüber berichtet die rbb Praxis.
Die Wirksamkeit des Früherkennungsprogramms für Brustkrebs wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Ein Report aus den Niederlanden könnte die Debatte erneut anfachen.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Durchschnitt erkrankt jede achte Frau in Deutschland im Laufe des Lebens. Etwa fünf Prozent der Erkrankungen lassen sich auf einzelne Genveränderungen zurückführen und kommen somit in Familien gehäuft vor.
Brustkrebs ist in Deutschland bei Frauen die häufigste Krebsart: Jährlich erkranken mehr als 74.000 Frauen neu daran. Damit jede Patientin eine angemessene Betreuung und eine an hohen Qualitätsmaßstäben orientierte Behandlung erfährt, überprüft die Deutsche Krebsgesellschaft regelmäßig die Brustzentren in Deutschland. Im rbb Praxis-Scanner finden Sie alle von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Brustzentren in Ihrer Nähe.
Die Erbanlage BRCA1 gehört zur körpereigenen Krebsabwehr. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Zellteilung und aktiviert das Selbstmordprogramm einer Zelle, wenn die DNA nicht korrekt verdoppelt wird.
15 Jahre ist es her, als Renate Dröse die Diagnose erhält: Brustkrebs. Ihre rechte Brust wird daraufhin entfernt, sie entscheidet sich zunächst gegen eine Rekonstruktion. Zehn Jahre später ändert sie ihre Meinung - auch weil die Medizin inzwischen Fortschritte gemacht hat. rbb Praxis sprach mit der 66-Jährigen.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen; knapp 60.000 erkranken Jahr für Jahr daran. Um zu verhindern, dass der Krebs wiederkehrt, werden die Patientinnen operiert, bestrahlt oder erhalten eine Hormon- bzw. Chemotherapie. Allerdings wird die Chemo bei vielen Frauen umsonst durchgeführt; der Rückfall wäre auch ohne die belastende Chemo ausgeblieben. Deshalb sollen Biomarker-Tests nun die Patientinnen herausfiltern, die wirklich von dieser Therapie profitieren.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen; knapp 60.000 erkranken Jahr für Jahr daran. Um zu verhindern, dass der Krebs wiederkehrt, werden die Patientinnen operiert, bestrahlt oder erhalten eine Hormon- bzw. Chemotherapie. Allerdings wird die Chemo bei vielen Frauen umsonst durchgeführt; der Rückfall wäre auch ohne die belastende Chemo ausgeblieben. Deshalb sollen Biomarker-Tests nun die Patientinnen herausfiltern, die wirklich von dieser Therapie profitieren.
Prostata- und Hodenkrebs
Früherkennung bei Prostatakrebs: Das Geschäft mit der Angst
Die Angst vorm Prostatakrebs ist groß, deshalb zahlen Jahr für Jahr etwa 700.000 Männer auf Anraten ihrer Ärzte selbst den PSA-Test zur Früherkennung. Die Krankenkassen halten den Test für unnütz und gefährlich - denn er setzt oft eine gefährliche Spirale medizinisch fragwürdiger Behandlungen in Gang. Studien belegen: Nur selten ist ein Prostatakrebs, der durch den PSA-Test entdeckt wird, lebensgefährlich. Wer sich dennoch operieren lässt, kann impotent und inkontinent werden.
Weißer Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsformen weltweit. Frühzeitig erkannt, ist er fast zu 100 Prozent heilbar. Bei Frühformen des Hautkrebses empfehlen Hautärzte häufig eine sogenannte Photodynamische Therapie.
Nur rund ein Drittel der Über-35-Jährigen geht zur Hautkrebsvorsorge, obgleich immer mehr Menschen in Bezug auf die Krankheit persönlich besorgt sind. Das ergab eine Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft durchgeführt wurde.
Sonnenschwielen sind die Vorstufe von hellem Hautkrebs – die häufigste Krebsart der hellhäutigen, älteren Bevölkerung. Mittlerweile nimmt die Erkrankungsrate auch unter jüngeren Menschen zu. Im frühen Stadium ist die Hauterkrankung noch gut behandelbar. Moderne Therapien mit Cremes und Gel treten an die Seite altbewährter Lichttherapien. Für wen welche Therapie in Frage kommt, zeigt die rbb Praxis.
Über Krebs-Therapien beraten am 15. Mai Experten auf einem Kongress im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Über neue Behandlungsformen im besonderen von Lungenkrebs sprechen wir mit Dr. Christian Grah.
Nach Einstufung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die globale Luftverschmutzung eine der Hauptursachen für Krebskrankheiten. Vor allem seien dadurch das Risiko für Lungen- und Blasenkrebs erhöht.
Jedes Jahr müssen schätzungsweise 250.000 bis 300.000 Menschen in Deutschland erleben, dass ihr geliebter Partner an Krebs erkrankt. In der Beziehung kann das zur Belastung werden; aber auch den Zusammenhalt stärken.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau: Jedes Jahr erkranken 72.000 Patientinnen neu daran. Mit ihnen leiden auch ihre Partner. An der TU Braunschweig hat man ein Kurztraining für betroffene Paare entwickelt. Wie dieses Training den Menschen helfen kann, darüber hat rbb Praxis online mit Franziska Kopsch gesprochen. Die Psychologin betreut die Studie, welche die Wirksamkeit des Trainings untersucht.
Immer mehr Menschen sind wegen eines Krebsleidens nicht im Krankenhaus, sondern ambulant in Behandlung. Eine Berliner Studie hat jetzt untersucht, wie es ihnen dort geht – mit ernüchterndem Ergebnis: Die Pflege der Patienten wird häufig vernachlässigt. Zu selten kommen Pflegekräfte und nicht alle Betroffenen wissen, wann ihnen eine Haushaltshilfe oder eine Taxifahrt zum Arzt gesetzlich zusteht. (Das Video ist aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar.)
rbb PRAXIS, 20.11.2013 - Zuckerreduktion bei Krebs
Zucker hebt die Stimmung, reduziert Stresshormone und sorgt für Glücksgefühle. Doch Zucker lässt - wie inzwischen erforscht wurde - auch Krebszellen wachsen. Verzicht auf Zucker kann den Verlauf einer Krebserkrankung beeinflussen. Ina Czycykowski berichtet.
Die Vorstellung ist verlockend: Vitamine, Bakterienkulturen und Muttermilch – reichlich genossen trotzt man Viren, Bakterien und Krebszellen. Doch die Wissenschaft weiß bis heute nicht genau, wie und ob man das Immunsystem mit Nahrungsmitteln unterstützen kann.
Schwedische Wissenschaftler haben eine neue Methode zur Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelt. Vorläufersymptome könnten auf diesem Wege mit 97-prozentiger Sicherheit erkannt werden, erklärte ein Forscherteam der Universität Götebor.
Studienergebnisse zum Effekt von körperlich anstrengender Aktivität auf das Immunsystem von Krebspatienten haben Wissenschaftler auf dem Deutschen Krebskongress vorgestellt, der am Wochenende in Berlin zu Ende ging.
Bundesweit waren 2012 rund 1,56 Millionen Menschen von bösartigen Neubildungen der Haut betroffen.Das geht aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Arztreport der Barmer GEK hervor.
Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Krebs. Dennoch gebe es gibt es nicht nur Hiobsbotschaften, sondern auch Erfolge im Kampf gegen die Krankheit, so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie.
Hochrechnungen zufolge erkranken in Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Auch heute noch gibt es Vorurteile und Missverständnisse zum Thema. rbb Praxis sprach mit Prof. Dr. Ulrich Keilholz vom Charité Comprehensive Cancer Center.
Bis 2025 könnten jährlich 20 Millionen Menschen weltweit an Krebs erkranken - rund 40 Prozent mehr als derzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation. In den kommenden zwei Jahrzehnten ist ein Plus von rund 70 Prozent möglich.
In Berlin hat sich die Zahl der Krebserkrankungen erhöht. 76.958 Patienten wurden im Jahr 2012 vollstationär behandelt. Das waren 1194 mehr als im Jahr davor. Im Land Brandenburg hingegen ist die Zahl der Erkrankungen zurückgegangen.
Feinstaub ist auch unterhalb der in der Europäischen Union geltenden Grenzwerte schädlich für die Gesundheit. Dies ergibt eine Studie, deren Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurden.
Die Überlebenschancen von Krebspatienten in Osteuropa sind wesentlich niedriger als in den meisten westlichen Staaten Europas. Das berichtet eine internationale Forschergruppe im britischen Fachblatt "The Lancet Oncology".
Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen angemessenen Zugang zu Schmerzmitteln. Das geht aus einer Erhebung der European Society for Medical Oncology und ihrer Partnerorganisationen hervor.
Nach Einstufung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die globale Luftverschmutzung eine der Hauptursachen für Krebskrankheiten. Vor allem seien dadurch das Risiko für Lungen- und Blasenkrebs erhöht.
Die bunten Plastik-Clogs können hochgradig krebserregende Chemikalien enthalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks (WDR).
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor krebserregenden Stoffen, die zum Teil in Tees enthalten seien. Vor allem Kinder und Stillende sollten nicht ausschließlich Tee trinken.
Die Deutsche Krebshilfe hat im vergangenen Jahr 76,5 Millionen Euro ausgegeben, die in 161 Projekte flossen. Zu den Förderschwerpunkten gehörte die Früherkennung und Therapie bei Prostatakrebs. Am Mittwoch wurde der Geschäftsbericht 2012 vorgestellt.
Nur rund ein Drittel der Über-35-Jährigen geht zur Hautkrebsvorsorge, obgleich immer mehr Menschen in Bezug auf die Krankheit persönlich besorgt sind. Das ergab eine Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft durchgeführt wurde.
Die Europäische Stiftung gegen Hautkrebs informiert ab heute unter dem Motto "Lass dich nicht rösten" bundesweit über die Gefahren des Sonnenbadens. Am Berliner Flughafen Tegel steht am Donnerstag eine Hautärztin zur Beratung für Reisende zur Verfügung.
US-Schauspielerin Angelina Jolie hat sich aus Angst vor einem Krebsleiden beide Brüste amputieren lassen. Das schreibt Jolie in einem Beitrag für die "New York Times" vom Dienstag.
Die Zahl der Hautkrebsfälle in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Experten machen insbesondere UV-bedingte Hautschäden, die in der Kindheit und Jugend erworben wurden, für diesen Trend verantwortlich.
Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Um die Krankheit künftig besser behandelbar zu machen oder den Ausbruch gar zu verhindern, werden per Gesetzentschluss einheitliche Krebsregister eingeführt, die sämtliche Patientendaten erfassen.