Hände, Quelle: dpa

Interview mit Manuela Dahlmann - 'Sie sagte danke, für alles danke'

Manuela Dahlmann ist 42 Jahre alt. Sie hat ihre Schwägerin und ihren Onkel zu Hause bis zu deren Tod gepflegt. Tod und Geburt lagen immer dicht beieinander: Sowohl beim Tod des einen als auch des anderen war Frau Dahlmann schwanger. rbb PRAXIS hat mit ihr gesprochen.  

Manuela Dahlmann hat sieben Kinder, eines davon ist die Tochter ihrer verstorbenen Schwägerin. Das älteste Kind ist 21 Jahre, das Jüngste neun Monate alt. Ihr Mann arbeitet im Schichtdienst auf dem Flughafen. Seit dem letzten Jahr lebt die Familie in einem Haus.

Die Schwägerin von Frau Dahlmann starb vor sieben Jahren im Alter von 36 Jahren an Krebs. Seitdem lebt auch deren Tochter Nathalie, die damals 13 Jahre alt war, in der Familie. Vor knapp einem Jahr verstarb der Onkel von Frau Dahlmann 60-jährig an Lungenkrebs. Es ist eine große, eingeschworene Familie, die eng zusammen hält und füreinander da ist.

Die Erinnerungen an den Tod des Onkels sind noch ganz nah. Er hat ein halbes Jahr in der Familie gelebt, damals noch in einer großen Wohnung. Den Umzug ins Haus hat er nicht mehr erlebt.
Frau Dahlmann, Quelle: privat

Frau Dahlmann erinnert sich

Dann kam die schreckliche Diagnose im Krankenhaus Neukölln, er habe einen bösartigen Tumor, sei unheilbar krank. Auf die Frage meines Onkels "Wie, muss ich jetzt sterben?“ die Antwort der Ärzte: "Naja, sterben müssen wir alle". Das hätte man auch was anderes sagen können.

Erst war er sehr niedergeschlagen bei der Diagnose. Aber er war ein Mensch, der damit umgehen konnte. Man konnte offen mit ihm darüber reden. Er ist zur Kirche gegangen, er war ein gläubiger Mensch. Ärzte einer allgemeinmedizinischen Praxis haben uns das Emil von Behring- Krankenhaus empfohlen. Weil es in der Nähe ist, sind wir auch dorthin gegangen. Da mein Onkel alleine gewohnt hat, haben wir beschlossen, ihn zu uns nach Hause zu nehmen.

Im Behring-Krankenhaus wurden alle Untersuchungen gemacht. Operieren konnte man nicht, weil die Metastasen schon im Knochen saßen, in der Wirbelsäule. Da er noch sehr mobil war, wurde entschieden, eine Chemotherapie und beidseitige Bestrahlungen zu machen. 36 Bestrahlungen. Die waren das Schlimmste. Er war danach ganz kaputt: die Mundschleimhäute, er hat keinen Geschmack mehr und große Schmerzen und hat keine Luft mehr gekriegt.

Hätten wir gewusst, was da auf ihn zukommt, glaube ich, hätten wir das nicht gemacht. Dann hätten wir nur die Chemotherapie gemacht. Auf einmal kam es zum Nierenversagen. Auf der Intensivstation haben sie ihn wieder aufgepäppelt und ich habe ihn wieder mit nach Hause genommen.

Ich stand kurz vor meiner Geburt und dann ging es irgendwann los, dass er extrem schwer Luft kriegte. Am nächsten Tag wollten wir ihn ins Krankenhaus fahren und in der Nacht platzt meine Fruchtblase. Ich habe mich ins Krankenhaus gefahren - das Kind hat sich Zeit gelassen - das Kind geboren, dann gleich wieder nach Hause. Meinem Onkel ging es schlechter als vorher.

Weil er schon Patient auf der Station war, dachte ich, dass er gleich aufgenommen wird, aber, ich musste dann doch die Feuerwehr anrufen. Man konnte ihm nicht weiter helfen, außer, dass er Sauerstoff bekommen hat. Nach drei oder vier Tagen hieß es, dass er auf die Palliativstation kommt, zum Aufpäppeln und ich wusste ja durch meine Schwägerin, was die Palliativstation bedeutet.

Nach einer Woche ging es ihm besser, so dass man dachte, der hat ja gar nichts mehr. Zwei bis drei Wochen später kam er wieder nach Hause. Da wir jetzt auch Pflegeunterstützung zu Hause brauchten, wollte ich gerne Frau Anwar als Ärztin, mit ihrem Pflegeteam Langer und Franke. Das ist ein eingeschweißtes Team, das ich kannte.

Die Klinik hat bei Frau Anwar angerufen, die sofort ja gesagt hat, obwohl es nicht ihr Gebiet ist. Frau Anwar kam und hat sich vorgestellt. Zwischen dem Tod der Schwägerin und jetzt lagen knapp sieben Jahre. Das Pflegeteam kam und alles, was gebraucht wurde, wurde bestellt, wie ein Sitzkissen z.B.

Wer hat vorher alles beantragt, den Rollstuhl, das Beatmungsgerät?
Das habe ich gemacht. und wegen des Beatmungsgerätes und des Rollstuhls habe ich das Behring-Krankenhaus angesprochen.

Wie oft kam das Pflegeteam?
Es kam nur nach Bedarf, immer, wenn ich es gebraucht habe. Alles andere habe ich gemacht. Mein Onkel hat ja auch nicht jeden an sich rangelassen.

Was hatte die Schwägerin für Krebs?
Bei ihr fing es mit Gebärmutterkrebs an. Da wurde zu spät die Gewebeprobe entnommen. Nach einem halben Jahr war es dann schon Nierenkrebs. Man hat ihr die eine Niere entfernt. Dann war es Darmkrebs. Da hieß es noch, sie wird den 18. Geburtstag ihrer Tochter noch miterleben und eine Woche später hieß es, sie haben noch ein viertel Jahr.

Ging der Wunsch von ihr aus, zu Ihnen nach Hause zu kommen?
Ja, sie wollte nach Hause und hat so oft gefleht, nach Hause. Da habe ich gesagt, wir machen das, wir organisieren das. Es hat unendlich lange gedauert, sie medikamentös einzustellen, weil bei ihr auch die Nerven angefallen waren. Deshalb hat es auch lange gedauert, bis ich sie hierher nehmen konnte. Ihr Bett war mitten im Wohnzimmer, also mitten im Leben. Auch für ihre Tochter Nathalie war es so besser.

Ist Nathalie noch bei Ihnen? Ja, die ist noch hier, die ist jetzt 21 und macht eine Ausbildung.

Reden sie viel über den Tod und das Sterben? Wir haben da nie einen Hehl draus gemacht. Wir haben viel darüber gesprochen.

Und die anderen Kinder, wie haben die reagiert? Unterschiedlich. Ganz normal. Als wenn es für die alles normal ist. Das hat zum Alltag dazu gehört‚ hallo, hallo Silvia (Silvia ist der Name der verstorbenen Schwägerin d.Red.). Jedes Kind hat seine eigene Art, mit Silvia zu sprechen oder umzugehen. Nachher, als sie nur noch im künstlichen Koma gelegen hat, hat Nathalie immer nur weggeguckt, wenn sie mit mir gesprochen hat und ihre Mama nicht mehr angesehen, weil sie Angst hatte.

Hatten sie keine Angst, wenn jetzt hier zu Hause jemand stirbt? Nein, ich habe ja immer bei ihr geschlafen, auf der Couch. Ich habe sie keine Nacht alleine gelassen bis zum Ende. Das habe ich ihr versprochen.

Was würden sie jetzt jemand anderem sagen, der noch nie so etwas selbst erfahren hat, der Ängste hat - würden sie dem dazu raten, einen Sterbenden zu Hause zu betreuen? Es gibt Menschen, die sind für so etwas geboren, die so etwas machen können, es gibt Menschen, die sagen von Hause aus - um Gottes Willen -. Die stellen sich das als absoluten Stress vor oder haben Angst davor, was alles auf sie zukommt. Aber, man muss davor keine Angst haben, weil man hat ein super Pflegeteam, das rund um die Uhr da ist, das man anrufen kann, wenn man irgendwelche Probleme hat, das sofort erscheint, wenn man es braucht, eine Ärztin, die einen darüber aufklärt, wie was abläuft.

Das Pflegeteam macht das mit den Medikamenten, wenn man sich das nicht zutraut. Sie müssen im Grunde genommen selber gar nichts machen, sie müssen nur da sein für den Menschen und ihm das Gefühl geben, dass er noch dazu gehört. Das finde ich schon eine ganze Menge und gibt den Menschen unendlich viel Kraft.

Den Tod und das Sterben - haben sie das miterlebt? Kann ich genau sagen, wie das bei meiner Schwägerin war. Da ich ja schwanger war, musste ich oft auf die Toilette. Um halb zwölf, habe ich zu Silvia gesagt, "Ich muss schon wieder auf die Toilette", danach habe ich mich wieder hingelegt und bin eingeschlafen. Ich habe von meiner (schon verstorbenen) Schwiegermutter geträumt, wie sie bei uns war.

Ich sollte mit ihr einen Döner holen. Sie saß noch kurz bei Silvia, hat die Anlage noch ausgemacht. Dann kam mein Mann und ich habe gesagt: "Ich bringe Deine Mama noch nach Hause und bringe dann einen Döner mit". Dann bin ich schweißgebadet aufgewacht. In dem Moment, es war, als wenn ihre Mutter hier war und sie hier abgeholt hat. Auf einmal habe ich dieses Geräusch nicht mehr gehört und "Silvia, Silvia", gerufen, weil es plötzlich so leise war.

Ich habe das kleine Licht angemacht - geguckt, gefragt. "Silvia"? Es sind so viele Emotionen, das kann man gar nicht so beschreiben, was in einem vorgeht. Das war keine Angst, ich habe nicht geweint. Ich habe einfach ganz normal mit ihr weitergesprochen. Denke - nee- du bist doch schon so lauwarm. Es war ganz komisch. Dann habe ich das große Licht angemacht, weil ich wirklich gucken wollte, schlägt das Herz noch. Damit hat ja keiner gerechnet, dass das in der Nacht ist.

Sie hatte also keinen schweren Tod? Nein, nach dem Darmverschluss hatten wir das Gespräch mit Frau Anwar und die hat uns darüber aufgeklärt, dass das noch einmal passieren kann. Danach war Silvia nicht mehr ansprechbar. Sie hat nur noch vor sich hingestarrt, gelegen und geschlafen. Wir wollten sie nicht mehr quälen und haben entschieden, wir lassen sie schlafen und dann kann sie in Ruhe einschlafen. Aber, sie hat teilweise noch reagiert. Sie war wirklich bettlägerig. Mein Onkel konnte ja noch rumlaufen, das war was ganz anderes.

War es ein leichter Tod? Ich denke schon. Sie ist einfach eingeschlafen - und dann lag sie so da und ich wollte ihr wie im Film den Mund zu machen und die Augen, weil sie so halb offen waren. "Absoluter Blödsinn Silvia", habe ich gesagt, das funktioniert überhaupt nicht. Ich bin zum Telefon gegangen und das Festnetztelefon ging nicht. Und mein Handy, das ging auch nicht - da waren irgendwelche Schwingungen. Ich habe geguckt, ob das Fenster auf ist, damit sie auch ja raus kann. Nicht, dass sie nachher hier bleibt. Das waren alles so komische Gedanken, die man da hatte. Meinen Mann, der war beim Nachtdienst, den habe ich angerufen. Der kam dann auch gleich her. Ich habe hier gesessen und eine Kerze angemacht und weiter mit Silvia gesprochen.
Brennende Kerze, Quelle: dpa

Wie war das für die Kinder? Die Kinder haben geschlafen. Das Schlimmste war für mich, wie sage ich es Nathalie.

Hat sie sich von ihrer toten Mutter verabschieden können? Ja, ich habe ihr gesagt, sie muss keine Angst haben. Nach einer Stunde hatte sie das entspannte Lächeln und das haben auch andere gesagt. Wenn Menschen ruhig eingeschlafen sind, haben sie ein friedliches Lächeln auf den Lippen

Wie lange war die Schwägerin bei ihnen? Fast zwei Monate. Sechs Tage bevor ihre Tochter Geburtstag hatte, ist sie gestorben. Das wollte sie noch erleben. Da war sie am Kämpfen, Ich habe ihr gesagt, du kannst ruhig einschlafen. Du musst Dir keine Sorgen machen. Das war natürlich auch wichtig für sie. Und die Geburt stand bevor. Am 9.7. kam Silvio. Knapp vier Wochen später.

Und wie lange war Ihr Onkel bei Ihnen? Seitdem wir wussten, dass er Krebs hat, insgesamt ein halbes Jahr. Mit Krankenhausaufenthalten für die Chemotherapie dazwischen - aber ansonsten war er kontinuierlich hier.

War sein Sterben anders? Ja, das war anders, weil er auch ein anderer Typ war und er wusste auch, was auf ihn zukommt. Das war auch das Wundervolle. Man konnte mit ihm darüber reden. Er hatte auch keine Angst vor dem Tod. Er hatte nur Angst davor, zu ersticken. Das war seine größte Angst.
Und ist er erstickt? Das kann ich nicht sagen. Ihm ging es noch richtig super. Die Fußball-WM war und wir wollten noch alle gucken und wir wussten, am nächsten Tag kommt noch meine ganze Familie. Da hat er noch draußen gesessen mit meiner Tochter und meiner Schwägerin. Am Nachmittag ist was passiert bei ihm. Da fing er an, Kissen zu stapeln. Habe ich ihn gefragt, "Helmut, was machst Du denn da?" "Ich will die Kissen richtig machen".

Also, bei meinem Onkel war das schon anders, der war so ein Kämpfer, der hat gerne gelebt. Und so ging das dann los. Er ist abends ins Bett gegangen, ich habe ihn gewaschen und eingeschmiert mit Menthol. Das hat ihm gut getan. Und in der Nacht hat was gepoltert, es war so halb drei, bumbumbum. Die Schmerzpumpe ist immer runtergefallen und auf der Toilette ist er immer zusammengesackt. Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr. Das hat er so von sich gegeben. Beim Pflegeteam habe ich dann wegen der Schmerzpumpe angerufen. Man hat mir alles übers Telefon erklärt - und das ist ja das Tolle, dass sie ja auch nicht immer unbedingt kommen müssen.
Schmerzmittel steht vor dem Bett eines Hospizpatienten, Quelle: dpa

Am nächsten Tag kam die Ärztin, die Vertretung von Frau Anwar, und ich habe erklärt, dass es vielleicht besser ist, wenn man ihn windelt, damit er nicht aufs Klo muss. Wir haben es nicht für voll genommen, dass er in dieser Nacht stirbt. Wir wollten noch Fußball gucken. Er konnte von dem Tag an auch nicht mehr aus dem Bett. Der Besuch war da und ich bin immer zu ihm gegangen und habe mit ihm geschrien, "eh, Helmut, es ist noch ein Tor gefallen" und er hat auch noch reagiert.

Es kam das Pflegeteam, um die Schmerzpumpe aufzufüllen. Die Pumpe läuft kontinuierlich und je nachdem, ob man viele Schmerzen hat oder Übelkeit oder schwer Luft kriegt, kann man sich noch zusätzlich Medikamente spritzen. Das war das letzte Mal, dass das Team war. Als der Fußball zu Ende war, sind alle gegangen. Mein Vater hat sich noch verabschiedet. Helmut wollte nur, dass die engsten Menschen ihn so sehen, wenn es ihm schlechter geht. Mich hat er noch einmal gedrückt - so ein Drücken, was er sonst nicht gemacht hat. Er hat sonst immer nur "danke" gesagt.

Meine Schwägerin auch, "danke", für alles "danke". Ob es ein Löffel war, ob es eine Tasse war. Für alles sind die Kranken dankbar. Ich habe noch einmal nach dem Rechten geguckt, da hat er sich so im Bett hin- und hergewälzt. Nachts bin ich wachgeworden und habe so leicht im Unterbewusstsein registriert - ist ja ruhig. Vielleicht wird er schlafen. Ich bin noch einmal zu ihm gegangen. Da hat er noch geatmet. Ich habe ihm sein Bett noch einmal aufgeräumt, die Pumpe zurechtgerückt, ihm ein Küsschen gegeben und bin dann wieder in mein Bett gegangen.

Am nächsten Morgen habe ich die Kinder geweckt, weil sie zur Schule mussten. In dem Zimmer war es so ruhig, komisch eben. Helmut lag in der gleichen Lage, wie ich aus dem Zimmer gegangen bin; er war aufgedeckt und ich habe ihn angefasst, da war er völlig steif. Die Reaktion war wie bei Silvia. Man will das erst mal nicht so wahr haben. Das sind so viele Emotionen, die in einem durchgehen.

Das ist jetzt nicht nur Traurigkeit, musst du jetzt weinen, was machst du jetzt, bist du verzweifelt. Völlig komisch. Ich habe mich auch ganz normal mit ihm unterhalten, ihn erst einmal zugedeckt und musste versuchen zu registrieren, dass es jetzt wirklich so ist. Das Pflegeteam ist dann gekommen, um alle Geräte abzumachen und die Ärztin, um den Tod festzustellen. Sie kam und sie hat mich unendlich lange gedrückt und gesagt, "was sie gemacht haben, finde ich echt toll". Für mich war das selbstverständlich. Ich würde das immer wieder tun. Man muss davor keine Angst haben. Man kann sich auf das Team richtig verlassen, auf die Ärztin.

Schatten einer Familie, händehaltend, Quelle: dpa
Unter welchen Umständen würden Sie jemandem davon abraten? Jemand, der es wirklich nicht kann, sollte es nicht machen oder wenn jemand alt ist und nicht mehr die Kraft hat, seinen alten Partner zu pflegen. Aber für jemanden, den man wirklich gerne hat, für den sollte man es machen. Man hilft damit dem Menschen viel mehr und sie geben auch viel Kraft zurück.

Ich denke, wenn sie zu Hause sterben können, leben sie länger, als wenn sie im Krankenhaus sind. Sie sind viel mehr im Alltag, als wenn sie im Krankenhaus sind und immer daran denken, ich muss bald sterben.

Woher nehmen sie die Kraft, das alles zu schaffen? Keine Ahnung. Weiß ich nicht. Ich mache das einfach. Für mich ist das selbstverständlich bei Personen, die mir sehr am Herzen liegen.

Das Gespräch führte Angelika Lemke


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Seit sechs Jahren besteht bundesweit für Patienten mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung ein gesetzlicher Anspruch auf eine sogenannte "spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (SAPV). Ziel ist, dass die Patienten möglichst schmerzfrei ihre letzte Lebenszeit zu Hause verbringen. Auch im Land Brandenburg bildeten sich Teams aus speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegern.