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Mehr als 10.000 junge Menschen machen jährlich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim DRK. Annie Therre ist eine von ihnen. "Ich habe vor allem gelernt, im Team zu arbeiten und gut zu kommunizieren", sagt die 19-Jährige. Sie arbeitet im HilfsmittelCentrum und kennt sich seitdem bestens mit Gegenständen zur Unterstützung der Mobilität aus – egal ob mit Badewannenlifter oder dem neuesten Rollator-Modell. rbb PRAXIS hat die FSJ-lerin besucht.
"Wer will den Badewannenlifter ausprobieren?" Selbstbewusst blickt die 19-Jährige Annie Therre in die Runde von zehn angehenden Pflegeassistenten. Eine junge Dame meldet sich und nimmt auf der Hebebühne über der Wanne Platz. Gekonnt erklärt Annie Therre der Gruppe die Funktionsleistung des Geräts, klärt auf über verschiedene Modelle auf dem Markt und über die Übernahmeleistungen der Krankenkassen.
Seit acht Monaten leistet die Abiturientin nun schon ihr Freiwilliges Soziales Jahr im HilfsmittelCentrum – dem in Berlin einzigartigen DRK Hilfsmittelverleih mit über 400 Ausstellungs- und Verleihgegenständen. Die Aufgaben der FSJ-lerin sind vielfältig. Häufig betreut und führt sie Gruppen durch das HilfsmittelCentrum. Einrichtungsbeispiele zeigen hier eine kleine Küche mit verschiebbarer Arbeitsfläche und Greifhilfen, im Badezimmer gibt es neben Liftsystemen verschiebbare Spiegelschränke und multifunktionale Toilettenstühle, im Schlafzimmer ein verstellbares Pflegebett. "Wir wollen den Leuten veranschaulichen, was derzeit möglich ist im Bereich der Mobilitätshilfe und welche die empfehlenswertesten Modelle auf dem Markt sind."
Neben der Beratung ist die 19-jährige für den Rollstuhl-Verleihservice zuständig und führt für Begleitpersonen von Rollstuhlnutzern "rehatechnische Unterweisungen", wie Bordsteine möglichst Rücken schonend zu überwinden, durch. Besonders gefällt der 19-Jährigen, dass sie im HilfsmittelCentrum sowohl administrative Aufgaben wie das Ausstellen von Rechnungen und Verträgen für den Rollstuhlverleih zu erledigen hat, als auch pädagogische Tätigkeiten wie die Beratungskurse übernehmen darf.
Gelernt in ihrer Zeit beim FSJ habe sie besonders, ohne Scheu auf Menschen zuzugehen, Informationen verständlich weiterzugeben und im Team zu arbeiten. Vier Monate liegen noch vor ihr. Danach will sie anfangen zu studieren. "Ich bin froh, dass ich mich für das FSJ entschieden habe," sagt Annie Therre. Besonders die Zeit zum Überlegen und das Hineinschnuppern in die Arbeitswelt hätten ihr gut getan. "Da habe ich den Leuten etwas voraus, die nach dem Abitur überstürzt eine Entscheidung getroffen haben." Dass sie später auf jeden Fall mit Menschen arbeiten möchte, da ist sie sich sicher. Aber auch, dass sie noch weiterlernen möchte. In Richtung Psychologie soll es gehen.
Text: Nadine Bader
Seit acht Monaten leistet die Abiturientin nun schon ihr Freiwilliges Soziales Jahr im HilfsmittelCentrum – dem in Berlin einzigartigen DRK Hilfsmittelverleih mit über 400 Ausstellungs- und Verleihgegenständen. Die Aufgaben der FSJ-lerin sind vielfältig. Häufig betreut und führt sie Gruppen durch das HilfsmittelCentrum. Einrichtungsbeispiele zeigen hier eine kleine Küche mit verschiebbarer Arbeitsfläche und Greifhilfen, im Badezimmer gibt es neben Liftsystemen verschiebbare Spiegelschränke und multifunktionale Toilettenstühle, im Schlafzimmer ein verstellbares Pflegebett. "Wir wollen den Leuten veranschaulichen, was derzeit möglich ist im Bereich der Mobilitätshilfe und welche die empfehlenswertesten Modelle auf dem Markt sind."
Neben der Beratung ist die 19-jährige für den Rollstuhl-Verleihservice zuständig und führt für Begleitpersonen von Rollstuhlnutzern "rehatechnische Unterweisungen", wie Bordsteine möglichst Rücken schonend zu überwinden, durch. Besonders gefällt der 19-Jährigen, dass sie im HilfsmittelCentrum sowohl administrative Aufgaben wie das Ausstellen von Rechnungen und Verträgen für den Rollstuhlverleih zu erledigen hat, als auch pädagogische Tätigkeiten wie die Beratungskurse übernehmen darf.
Gelernt in ihrer Zeit beim FSJ habe sie besonders, ohne Scheu auf Menschen zuzugehen, Informationen verständlich weiterzugeben und im Team zu arbeiten. Vier Monate liegen noch vor ihr. Danach will sie anfangen zu studieren. "Ich bin froh, dass ich mich für das FSJ entschieden habe," sagt Annie Therre. Besonders die Zeit zum Überlegen und das Hineinschnuppern in die Arbeitswelt hätten ihr gut getan. "Da habe ich den Leuten etwas voraus, die nach dem Abitur überstürzt eine Entscheidung getroffen haben." Dass sie später auf jeden Fall mit Menschen arbeiten möchte, da ist sie sich sicher. Aber auch, dass sie noch weiterlernen möchte. In Richtung Psychologie soll es gehen.
Text: Nadine Bader



