Eine Frau steht niedergeschlagen neben einem Baum (Bild: dpa)

Dossier: Depressionen

Wo liegen die Ursachen einer Depression? Wie lässt sie sich daignostizieren? Welche Theraphiemaßnahmen gibt es? Und wie lassen sich lange Wartezeiten beim Psychotherapeuten umgehen?

Die rbb Praxis liefert Antworten auf diese Fragen und versucht ein wenig Licht zu bringen ins Dunkel der Depressionen.

zu den erkrankungen

Grafik von Synapsen im Gehirn (Quelle: rbb)

Schnelle Hilfe bei Depressionen

Depressionen sind extrem belastend für die Betroffenen. Oft dauert es Wochen bis Monate, bis die Medikamente wirken. Bei besonders schweren Formen einer Depression scheint mitunter jede Hilfe aussichtlos. Neue Studien zeigen, dass ausgerechnet eine als Partydroge bekannte Substanz bei schweren Depressionen helfen könnte: Ketamin.

Patient und Besucher mit Migrationshintergrund (Quelle: rbb

Wenn die neue Heimat krank macht

Migranten sind mitunter anders krank als Deutsche. Das gilt auch für psychische Erkrankungen. Die Arbeitsgruppe "Migration" vom Vivantes-Klinikum Am Urban kümmert sich darum, dass Migranten die notwendige Hilfe erhalten – und schult das medizinische Personal für einen sensiblen Umgang mit ihnen.

Eine junge Frau sitzt an einer Autobahnbrücke (Bild: imago)

Depressionen erkennen und heilen

Häufig scheuen sich Betroffene mit Depressionen einen Arzt aufzusuchen. Oder ihr Umfeld ermuntert dazu das Leben doch nicht so schwer zu nehmen. Im Gegensatz zu einem Stimmungstief handelt es sich bei einer Depression aber mitunter um eine lebensgefährliche Erkrankung. Wie unterscheidet man einen Seelen-Blues von einer schweren Depression, wo gibt es Hilfe und Heilung?

Hand eines Kindes klammert sich an einen Erwachsenen, Quelle: dpa

rbb PRAXIS - Traurige Väter

Babyblues und Depressionen rund um die Geburt des Kindes – das kannte man bisher nur von Frauen. Neueren Studien zufolge findet man diese psychischen Veränderungen aber auch bei Männern.

Tipps für Patienten & Angehörige

Frauen sitzen im Halbkreis, Quelle: imago

Psychotherapie: lange Wartezeiten umgehen

Depressionen, Angstzustände, Essstörungen - im Laufe des Lebens durchleben viele Menschen Krisen und Probleme. Manchmal reicht es nicht aus, diese Situation allein oder mit Hilfe von Familie und Freunden zu bewältigen. Dann kann professionelle Hilfe von einem Therapeuten hilfreich sein. Doch nicht jeder, der eine Therapie braucht, findet zeitnah einen Therapeuten. rbb PRAXIS erklärt, wie man trotzdem schnell die richtige Hilfe bekommt.

Augenuntersuchung an der Spaltlampe (Bild: imago)

rbb Praxis Service - FRITZ am Urban

Seit November 2013 gibt es im Vivantes-Klinikum am Urban in Berlin das Frühinterventions- und Therapiezentrum Fritz am Urban. Angesiedelt in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychotherapie hilft es jungen Erwachsenen mit beginnenden psychischen Krisen.

Mann sitzt auf einer Treppe und hält sich den Kopf, Quelle: dpa

rbb PRAXIS Service - Männerdepression: Was Angehörige tun können

Angehörige von depressiv Kranken wissen häufig nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Wer noch keine Erfahrung mit einer psychischen Erkrankung gemacht hat, ist schnell rat- und hilflos. Je länger eine depressive Episode andauert, umso schwieriger kann es auch für den Angehörigen sein, richtig zu reagieren.

Therapiemaßnahmen bei psychosomatischen Erkrankungen

Ein Mädchen sitzt vor einer Wand, auf der der Schatten einer Hand groß zu sehen ist (Quelle: dpa)

EMDR: Innovative Therapie bei Traumata

Die Skepsis war anfangs sehr groß. Doch inzwischen ist EMDR eine anerkannte Methode bei der Behandlung der Postraumatischen Belastungsstörung. Man erforscht ihre Wirksamkeit inzwischen auch bei Depressionen und Angststörungen. rbb Praxis sprach mit Dr. Michael Hase, Vorsitzender des Fachverbandes der EMDR-Therapeuten, emria Deutschland e.V..

Ein Mann - traurig und depressiv (Bild: dpa)

Hilfe in der Traumaambulanz

Ein Gewalterlebnis verändert das Leben schlagartig. Es erschüttert das Sicherheitsgefühl - Symptome wie Ängste, Unruhe oder Alpträume können die Folge sein. Zunächst Zeichen einer normalen Stressreaktion, halten diese Symptome bei manchen Opfern aber länger an und führen zu Folgeerkrankungen. In der Traumaambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus finden Betroffene zeitnah Hilfe.

Traumapatientin in der Therapie (Quelle: rbb)

Traumaambulanz - schnelle Hilfe für verletzte Seelen

Wenn jemand körperlicher oder psychischer Gewalt ausgesetzt war, sind Symptome wie Ängste, Unruhe oder Albträume Zeichen einer normalen Stressreaktion. Bei manchen Opfern halten diese Symptome länger an und es kann zu Folgeerkrankungen kommen. In der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus finden Betroffene Hilfe.

Kinder mit bunten Luftballons; Quelle: rbb/Dipl. sc. pol. Henning Vierck

rbb PRAXIS Interview - Was ist eigentlich Glück?

Um das herauszufinden hat die rbb PRAXIS mit Kerstin Taubenheim, Erziehungswissenschaftlerin und Glückspädagogin, gesprochen. Taubenheim leitet eine Glücksschule in Berlin und bietet "Wege zum Glück" als Seminarthema an: