Fast immer kommt ein Schlaganfall plötzlich und unerwartet. Doch wie kann überhaupt die richtige Diagnose gestellt werden, wie umgehen mit einem Schlaganfall und lässt sich überhaupt irgendetwas tun, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen? In unserem Dossier zum Thema Schlaganfall versuchen wir Antworten auf diese und andere Fragen zu geben.
Durch verbesserte Bildgebungsverfahren diagnostizieren Ärzte vermehrt sogenannte "stumme" Schlaganfälle. Hierbei verstopfen Blutgefäße in weniger wichtigen Bereichen des Gehirns, so dass deren Folgen nicht sofort bemerkt wird. Typische Schlaganfallzeichen wie Lähmungen oder Sprachstörungen bleiben aus. Die rbb Praxis sensibilisiert für diese unterschätzte Form.
Plötzliche Lähmungen oder Taubheitsgefühl auf einer Körperseite, Sprachstörungen, Schwindel – hinter diesen Symptomen kann sich ein Schlaganfall verbergen. Den Nervenzellen fehlt Sauerstoff; sie sterben ab. Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto größer die Chancen, dass diese Nervenschäden begrenzt bleiben.
Wer die Risiken für einen Schlaganfall kennt, kann ihn vorbeugen. Wer wachsam ist und die Schlaganfall-Anzeichen kennt, kann rechtzeitig Hilfe holen und so dauerhaften Schäden vorbeugen. Wer in der Rehabilitation kämpft, hat gute Chancen, danach wieder seine alte Form zu erreichen.
Den FAST-Test (Face, Arm, Speech, Time – Gesicht, Arme, Sprache, Zeit) haben amerikanische Ärzte entwickelt, damit Laien einen Schlaganfall einfacher erkennen. Dafür sollen sie den potenziellen Patienten zu verschiedenen Handlungen auffordern.
Wird ein Blutgefäß im Gehirn verstopft oder platzt es, kommt es zu einem Schlaganfall. Dadurch fehlt es den Nervenzellen an Sauerstoff; sie sterben ab. Das kann u.a. folgende Symptome machen:
Leben nach dem Schlaganfall
rbb PRAXIS, 21.03.2014 - Schneller fit nach dem Schlaganfall
Fast 300.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall. Zwei Drittel derer, die überleben, haben danach mit erheblichen Einschränkungen zu kämpfen, wie Lähmungen, Sprach- und Schluckstörungen. Viele Schlaganfall-Patienten braucher daher eine intensive Rehabilitation, um die verlorenen Fähigkeiten wieder zu gewinnen. Dabei kommen auch immer neue Methoden zum Einsatz. Die Behandlung mit schwachem Strom ist eine von ihnen. Ursula Stamm stellt sie vor.
rbb PRAXIS, 13.11.2013 - Neue Hilfe bei Gehbehinderungen nach Schlaganfall
Knapp 270.000 Schlaganfälle ereignen sich jedes Jahr. Etwa die Hälfte der Patienten leidet danach unter Behinderungen, oft unter halbseitigen Lähmungen. Sind davon auch die Beine betroffen, ist das Gehen erschwert. Für diese Patienten gibt es jetzt ein neues technisches Hilfsmittel. Anna Corves schildert den Fall eines Patienten, der dank eines Implantats neue Lebensqualität erhalten hat.
Wenn nach einem Schlaganfall das Gehen schwer fällt, weil Muskeln teilweise oder ganz gelähmt sind, kann ein brandneues technisches Hilfsmittel helfen: Der implantierbare Gehstimulator, der die Bewegung des gelähmten Beines durch einen Fußschalter beim Auftreten durch einen elektrischen Impuls unterstützt.
Ein Stuhl, ein Tisch und ein Spiegel und schon kann die Therapie beginnen. Was nach einer Zirkusnummer aussieht, kann Patienten langfristig helfen, Lähmungen und Schmerzen nach einem Schlaganfall oder schweren Unfällen zu überwinden. rbb Praxis sprach mit Dr. med. Christian Dohle, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Neurologie, MEDIAN Klinik Berlin-Kladow
Ein Spiegel als Hilfsmittel hocheffektiver Therapie nach dem Schlaganfall? Was exotisch klingt, hält in immer mehr Kliniken und Praxen Einzug und ermöglicht Fortschritte bei Patienten mit schweren Lähmungen, wenn andere Maßnahmen nicht helfen. Die rbb Praxis stellt das spannende Verfahren vor.
Fast immer kommt ein Schlaganfall plötzlich und unerwartet. Viele Betroffene werden schnell und effizient versorgt. Doch mitunter werden die Anzeichen eines Schlaganfalls unterschätzt und falsch gedeutet. Hilfe kommt erst zu spät.So sind die Krankheits-Verläufe bei gleicher Diagnose oft sehr unterschiedlich.
rbb PRAXIS, 17.04.2013 - Leben nach dem Schlaganfall/Teil 2
Wer einen schweren Schlaganfall überlebt - behält meist Defizite zurück. Die Betroffenen müssen nun ihr weiteres Leben mit Sprach- oder Gehstörungen zurecht kommen. Aber es gibt immer Hoffnung. Selbst Jahre nach dem Schlaganfall sind immer noch Verbesserungen möglich. Sybille Seitz berichtet.
rbb PRAXIS, 16.04.2013 - Leben nach dem Schlaganfall/Teil 1
Es passiert meist aus heiterem Himmel. Jährlich trifft es knapp 270.000 Menschen in Deutschland - im wahrsten Sinne - wie ein Schlag. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache. Ganz entscheidend für die Überlebenschancen und den gesundheitlichen Folgen, ist die schnelle Erstversorung, zum Beispiel in spezialisierten "Stroke-Units". Sybille Seitz über die schnelle Hilfe und das Leben nach dem Schlaganfall.
Durch verbesserte Bildgebungsverfahren diagnostizieren Ärzte vermehrt sogenannte "stumme" Schlaganfälle. Hierbei verstopfen Blutgefäße in weniger wichtigen Bereichen des Gehirns, so dass deren Folgen nicht sofort bemerkt wird. Typische Schlaganfallzeichen wie Lähmungen oder Sprachstörungen bleiben aus. Allerdings sind "stumme" Schlaganfälle trotzdem gefährlich, denn Menschen, die mehrere stumme Schlaganfälle hatten, haben ein höheres Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Die rbb Praxis sensibilisiert für diese unterschätzte Form des Schlaganfalls.
Plötzliche Lähmungen oder Taubheitsgefühl auf einer Körperseite, Sprachstörungen, Schwindel – hinter diesen Symptomen kann sich ein Schlaganfall verbergen. Ursache ist ein verstopftes oder geplatztes Blutgefäß im Gehirn. Dadurch fehlt es den Nervenzellen an Sauerstoff; sie sterben ab. Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto größer die Chancen, dass diese Nervenschäden begrenzt bleiben.
Schlaganfall – das ist was für alte Menschen. So denken viele Deutsche. Experten aber rechnen auch in der Altersgruppe unter 40 mit etwa zehn Prozent Betroffenen. Wie der Schlaganfall bei jungen Menschen entsteht und was sie vorbeugend tun können.
Das zwei Jahre lang von der Charité geprüfte Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) bewies eine deutliche Optimierung in der Notfallversorgung von Schlaganfallpatienten. An Bord des STEMO sind ein Computertomograph, ein Minilabor sowie speziell geschultes Rettungspersonal und ein Neurologe mit Notarztqualifikation.
Studenten der Kunsthochschule für Medien Köln haben vier Kurzfilme produziert, in denen die Symptome und die Folgen eines Schlaganfalls auf unterschiedliche Weise dargestellt werden. Anlass ist der diesjährige Tag des Schlaganfalls am 10. Mai. HIER können Sie die Filme ansehen.
Adressen aller Stroke Units der Region mit gültiger Zertifizierung von Deutscher Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.
Wie gehe ich mit meinem Körper um, esse ich das Richtige, bin ich ausreichend körperlich aktiv, nehme ich Vorsorge ernst, wo sind meine Schwachstellen, und was kann ich noch besser machen?