
-
Erleidet ein Mensch eine Kopfverletzung, bei der auch das Gehirn betroffen ist, sind Prognosen über seinen weiteren Heilungsverlauf gar nicht oder nur schwer zu treffen.
Über die weitere Behandlung kann nur kurzfristig entschieden werden. Die Angehörigen sind konfrontiert mit der Angst vor den Folgen der Diagnose "Schädelhirnverletzung".
In der für sie extrem belastenden Situation sind die Betroffenen auf Hilfe angewiesen. Diese Hilfestellung bieten die unabhängigen Experten des Beratungsdienstes der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung.
"Bei unseren Gesprächen möchten wir den Angehörigen für die Zukunft Mut machen. Unsere Erfahrung zeigt: Wenn sich der Zustand eines Menschen mit schwerem Schädelhirntrauma stabilisiert, kann trotz anfänglich schlechter Prognose durch intensive Begleitung und Rehabilitation vieles wieder möglich sein. Auch wenn es oft Monate oder sogar Jahre dauert", fasst Carsten Freitag, Leiter des Beratungsdienstes, den Grundsatz seines Teams zusammen.
Neben der individuellen Beratung stehen den Angehörigen weitere Angebote der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung kostenlos zur Verfügung.
Kostenlose Broschüren
Neben der individuellen Beratung stehen den Angehörigen weitere Angebote der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung kostenlos zur Verfügung.
So bietet der Ratgeber "Das schwere Schädelhirntrauma. Ein Ratgeber für Angehörige" eine für den Laien verständliche, erste Orientierung. Darin werden zum einen medizinische Zusammenhänge und die Phasen der Neurologischen Rehabilitation erklärt, zum anderen enthält er konkrete Tipps zum Umgang mit dem Patienten und den Folgen seiner Verletzung.
Quelle: ZNS

