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Aluminium ist aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken - als rostfreies Baumaterial, als Leichtmetall im Autobau oder als geschmacksneutrale Verpackung. Das Leichtmetall steckt aber nicht nur in Autos und Dosen, sondern ist auch Inhaltsstoff von Kosmetikartikeln wie Deos, die wir direkt auf die Haut auftragen. Ist der Einsatz unbedenklich und wurden die Gesundheitsrisiken genügend erforscht? rbb PRAXIS klärt auf.
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Aluminium und Hyperhidrose
Auch bei der medizinischen Behandlung von krankhaftem Schwitzen, der Hyperhidrose, werden Aluminiumchloride verwendet. Laut den Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist die Behandlung mit so genannten Antiperspiranzien, die den Wirkstoff Aluminiumchlorid enthalten, erstes Mittel der Wahl. Die Antiperspiranzien werden an den Achselhöhlen aufgetragen und sollen so die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen verstopfen.
Die Dermatologin, Dr. Kerstin Lommel sieht bisher keine Veranlassung, von der Behandlung mit Aluminiumchlorid abzusehen. Nach jetzigem wissenschaftlichem Stand sei das von Aluminiumchlorid ausgehende Risiko gering und die Vorteile überwiegten. "Ein theoretisches Risiko ist denkbar, zumal die Achselhöhle gut durchblutet ist. Aber die Studienlage ist zu dünn und es gibt keine Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und Brustkrebs belegen."
Grundsätzlich gilt: Deos sollte man nicht auf frisch rasierte Achselhöhlen auftragen. Die in vielen Deos enthaltenen Aluminiumsalze könnten bei empfindlichen Menschen die Haut reizen und zu Entzündungen führen können. Da die Verbraucher aufmerksamer auf die Problematik geworden sind, bieten immer mehr Hersteller aluminiumfreie Deos an.
Diese Deos sollen auch ohne Aluminiumsalze und zum Teil auch ohne Konservierungsstoffe und Alkohol einen sicheren und hautfreundlichen Schutz gegen Schweißgeruch bieten. Die meisten Deos in konventionellen Drogeriemärkten enthalten jedoch alle Aluminiumsalze. Wer sicher gehen will, muss also genau hinsehen und die Inhaltsliste überprüfen.
Text: Nadine Bader
Auch bei der medizinischen Behandlung von krankhaftem Schwitzen, der Hyperhidrose, werden Aluminiumchloride verwendet. Laut den Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist die Behandlung mit so genannten Antiperspiranzien, die den Wirkstoff Aluminiumchlorid enthalten, erstes Mittel der Wahl. Die Antiperspiranzien werden an den Achselhöhlen aufgetragen und sollen so die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen verstopfen.
Die Dermatologin, Dr. Kerstin Lommel sieht bisher keine Veranlassung, von der Behandlung mit Aluminiumchlorid abzusehen. Nach jetzigem wissenschaftlichem Stand sei das von Aluminiumchlorid ausgehende Risiko gering und die Vorteile überwiegten. "Ein theoretisches Risiko ist denkbar, zumal die Achselhöhle gut durchblutet ist. Aber die Studienlage ist zu dünn und es gibt keine Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und Brustkrebs belegen."
Grundsätzlich gilt: Deos sollte man nicht auf frisch rasierte Achselhöhlen auftragen. Die in vielen Deos enthaltenen Aluminiumsalze könnten bei empfindlichen Menschen die Haut reizen und zu Entzündungen führen können. Da die Verbraucher aufmerksamer auf die Problematik geworden sind, bieten immer mehr Hersteller aluminiumfreie Deos an.
Diese Deos sollen auch ohne Aluminiumsalze und zum Teil auch ohne Konservierungsstoffe und Alkohol einen sicheren und hautfreundlichen Schutz gegen Schweißgeruch bieten. Die meisten Deos in konventionellen Drogeriemärkten enthalten jedoch alle Aluminiumsalze. Wer sicher gehen will, muss also genau hinsehen und die Inhaltsliste überprüfen.
Text: Nadine Bader


