Gelbe Badeente in tiefblauem Wasser, Quelle: dpa

- Baden in Brandenburg - ohne Barrieren

Brandenburg lockt im Sommer mit rund 250 offiziellen Badegewässern, deren Wasserqualität in der Saison überwacht wird. Rund um die Badestellen gibt es eine unterschiedliche Infrastruktur, die darüber entscheidet, ob sich auch Behinderte dort wohlfühlen können. rbb PRAXIS hat sich umgesehen.

Die Badeorte müssen zunächst gut erreichbar sein, auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Kommen Sie mit ihrem Fahrzeug dorthin und wenn ja, gibt es auch Parkplätze? Wie sind die Bäder an den öffentlichen Nahverkehr angebunden? Sehbehinderte und Blinde brauchen Schilder in Braille-Schrift, damit sie wissen, wo sich Umkleidekabinen, Toiletten und Service befinden. Sie benötigen Handläufe durch das Gelände und ins Wasser, um sich zu orientieren.

Ohne Rampen und abgesenkte Bordsteine kommen Rollstuhlfahrer schwer irgendwohin. Wie ist der Untergrund im Gelände? Verwehren Treppen den Zugang. Behinderte brauchen oft spezielle Sanitäranlagen,  und Einstiegshilfen, um ins Wasser zu gelangen. Stehen mobile Lifte oder Personal zur Verfügung, die helfen können, dass der Aufenthalt im Freibad oder an natürlichen Gewässern überhaupt möglich und erholsam wird? Fragen, die sich ein Mensch ohne Behinderungen oder Einschränkungen nicht zu stellen braucht.