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Endlich ist der Sommer da, doch bei hohen Temperaturen fällt oft jeder Schritt schwer. Die Beine schwellen an, werden dick und schmerzen. Wer nur ab und zu darunter leidet, kann selbst etwas dagegen tun, um die Beschwerden zu lindern. Hellhörig sollte man jedoch werden, wenn die Beine auch bei kühleren Temperaturen Probleme bereiten.
Lockere Sandalen oder Flip-Flops sind meist das bequemste Schuhwerk, wenn es heiß und schwül ist. Denn dann leiden viele nicht nur unter Hitze, sondern auch unter geschwollenen Füßen. In der Wärme werden die Venen weiter, die Venenklappen schließen nicht mehr richtig. Blut fließt vermehrt zurück ins Bein und drückt auf die Venenwände. Wasser wird in das umliegende Gewebe gedrückt. Die Beine und Füße werden schwer und es schmerzt.
Besonders Frauen haben damit zu kämpfen, denn ihr Bindegewebe ist meist nachgiebiger als das der Männer. Verstärkt wird die Schwellneigung auch durch eine Schwangerschaft, bei starkem Übergewicht oder bei langem Sitzen, sei es am Schreibtisch oder auf Reisen. Wer zu Krampfadern neigt, bei dem ist das Problem besonders ausgeprägt. In diesem Fall sollte man Kompressionsstrümpfe tragen, auch im Sommer. Nur damit verhindert man, dass die Venen sich auch dauerhaft weiten.
Tritt die Schwellung unabhängig von der Wärme auf und begleitet einen durchs ganze Jahr, kann auch ein anderes Problem dahinter stecken, wie beispielsweise ein Lymphödem oder eine Herzschwäche. Sicherheitshalber sollte man bei permanenten Schwellungen einen Arzt aufsuchen. Aufpassen müssen auch Schwangere: Bei ihnen können stark geschwollene Beine auf eine sogenannte "Schwangerschaftsvergiftung“ hinweisen. Diese muss unverzüglich ärztlich behandelt werden.
Eine medikamentöse Therapie gegen dicke Beine kann man ausprobieren, eine Wirkung ist jedoch nicht garantiert. In der Apotheke gibt es dazu frei verkäufliche pflanzliche Mittel (sogenannte Phytopräparate). Sie sollen die Venenwände abdichten und das Auftreten der Flüssigkeit in die Beine verhindern. Außerdem wirken die Präparate leicht entzündungshemmend.
Inhaltsstoffe der Venenmittel sind beispielsweise Extrakte aus Mäusedorn, aus japanischem Schnurbaum, aus Rosskastanie oder aus rotem Weinlaub. Die Präparate sind Studienergebnissen zufolge wirksam, helfen jedoch nicht bei allen Patienten. Warum das so ist, weiß man bislang nicht. Man kann es also nur ausprobieren. Allerdings werden diese pflanzlichen Tabletten nicht von den Kassen bezahlt.
Wer nur ab und zu unter dicken Füßen leidet, kann auch zur Selbsthilfe greifen:
Die Beine von den Füßen bis zum Knie abwechselnd mit handwarmem und kaltem Wasser abbrausen. Nach 10 bis 15 Minuten legt man sich auf den Boden, die Füße werden dabei möglichst hoch gelagert, auf einem Sessel oder an der Wand abgestützt. Das lässt das Blut gut zurückfließen und entspannt die Venen wieder. Auch Rad fahren im Liegen bringt das Blut in den Beinen wieder in Schwung.
Einfache Übungen lassen sich auch unter dem Schreibtisch ausführen: Im Wechsel die Fersen fest aufdrücken und die Zehen heben, dann die Fersen heben und anspannen. Das massiert die schlappen Venen und macht müde Beine wieder munter. Auch Kneipp’sche Aktionen wie Wassertreten tun den Füßen gut – und das geht auch mal in einem Brunnen in der Innenstadt. Mit diesen Tipps kommen Sie sicherlich „schlanken Fußes“ durch die Sommerzeit.
Besonders Frauen haben damit zu kämpfen, denn ihr Bindegewebe ist meist nachgiebiger als das der Männer. Verstärkt wird die Schwellneigung auch durch eine Schwangerschaft, bei starkem Übergewicht oder bei langem Sitzen, sei es am Schreibtisch oder auf Reisen. Wer zu Krampfadern neigt, bei dem ist das Problem besonders ausgeprägt. In diesem Fall sollte man Kompressionsstrümpfe tragen, auch im Sommer. Nur damit verhindert man, dass die Venen sich auch dauerhaft weiten.
Tritt die Schwellung unabhängig von der Wärme auf und begleitet einen durchs ganze Jahr, kann auch ein anderes Problem dahinter stecken, wie beispielsweise ein Lymphödem oder eine Herzschwäche. Sicherheitshalber sollte man bei permanenten Schwellungen einen Arzt aufsuchen. Aufpassen müssen auch Schwangere: Bei ihnen können stark geschwollene Beine auf eine sogenannte "Schwangerschaftsvergiftung“ hinweisen. Diese muss unverzüglich ärztlich behandelt werden.
Eine medikamentöse Therapie gegen dicke Beine kann man ausprobieren, eine Wirkung ist jedoch nicht garantiert. In der Apotheke gibt es dazu frei verkäufliche pflanzliche Mittel (sogenannte Phytopräparate). Sie sollen die Venenwände abdichten und das Auftreten der Flüssigkeit in die Beine verhindern. Außerdem wirken die Präparate leicht entzündungshemmend.
Inhaltsstoffe der Venenmittel sind beispielsweise Extrakte aus Mäusedorn, aus japanischem Schnurbaum, aus Rosskastanie oder aus rotem Weinlaub. Die Präparate sind Studienergebnissen zufolge wirksam, helfen jedoch nicht bei allen Patienten. Warum das so ist, weiß man bislang nicht. Man kann es also nur ausprobieren. Allerdings werden diese pflanzlichen Tabletten nicht von den Kassen bezahlt.
Wer nur ab und zu unter dicken Füßen leidet, kann auch zur Selbsthilfe greifen:
Die Beine von den Füßen bis zum Knie abwechselnd mit handwarmem und kaltem Wasser abbrausen. Nach 10 bis 15 Minuten legt man sich auf den Boden, die Füße werden dabei möglichst hoch gelagert, auf einem Sessel oder an der Wand abgestützt. Das lässt das Blut gut zurückfließen und entspannt die Venen wieder. Auch Rad fahren im Liegen bringt das Blut in den Beinen wieder in Schwung.
Einfache Übungen lassen sich auch unter dem Schreibtisch ausführen: Im Wechsel die Fersen fest aufdrücken und die Zehen heben, dann die Fersen heben und anspannen. Das massiert die schlappen Venen und macht müde Beine wieder munter. Auch Kneipp’sche Aktionen wie Wassertreten tun den Füßen gut – und das geht auch mal in einem Brunnen in der Innenstadt. Mit diesen Tipps kommen Sie sicherlich „schlanken Fußes“ durch die Sommerzeit.


