Schwitzender Mann, Quelle: dpa

- Hilfe, ich schwitze

Schweiß-Flecken unter den Achseln, tropfende Hände und schlüpfrige Füße – wer das kennt, leidet möglicherweise unter krankhaftem Schwitzen. Die auf Hochtouren arbeitenden Schweißdrüsen lassen sich durch Verstopfen, Operieren oder Betäuben mit dem Nervengift Botulinumtoxin behandeln.

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Vier Tipps bei übermäßigem Schwitzen

1. Versuchen Sie Stresssituationen, in den Sie zum Schwitzen neigen, durch Entspannungsübungen in den Griff zu bekommen. Dazu gehören Yoga oder die Muskelrelaxation nach Jacobsen. Um solche Techniken zu erlernen, müssen Sie kein Profi sein; Trainer im Sportverein, im Fitnessstudio oder in der Volkshochschule können Sie in Kursen entsprechend anleiten.

2. Sie haben zu viele Pfunde auf den Rippen? Verringern Sie ihr Gewicht, denn Übergewicht ist ein Risikofaktor für übermäßiges Schwitzen. Probieren Sie es mit Ausdauersportarten wie Walken, Wandern oder Schwimmen. Diese Methoden bringen Sie weniger ins Schwitzen und lassen die Pfunde purzeln.

3. Haben Sie schon herausgefunden, was bei Ihnen Schwitzattacken auslöst? Neben Stress- und Angstsituationen können das auch bestimmte Lebensmittel oder Zubereitungsformen sein: Meiden Sie zu heiße oder zu scharfe Speisen und wählen Sie beim nächsten Restaurant-Besuch statt des Chili-Huhns lieber eine milde Gemüsepfanne.

4. Teure Spezial-Unterwäsche und teure, fraglich wirksame Mittel aus dem Internet bringen nichts; investieren Sie Ihr Geld besser in Methoden, die wirklich helfen. Scheuen Sie sich nicht davor, einen Spezialisten aufzusuchen. Die meisten Uni-Kliniken haben eine spezielle Hyperhidrosis-Sprechstunde oder können Ihnen einen Arzt empfehlen, der sich damit auskennt.

Text: Constanze Löffler

Sommer und Hitze

Bildmontage zum Thema "Reisen mit Herzkrankheit": Herzmodell wird hochgehalten, Mensch verreist mit Rollkoffer (Quelle: dpa)

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