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Schlechte Luft im Kaufhaus, Schlangestehen – mancher reagiert dann mit Schwindel und Unwohlsein. Hinter so einer Kreislaufschwäche steckt in der Regel ein niedriger Blutdruck und damit nichts Beunruhigendes. Kommt es jedoch zu Ohnmachten, muss abgeklärt werden, ob nicht eine ernsthafte Erkrankung die Ursache ist.
Popkonzert in der Waldbühne Berlin – Sommer, Hitze, viele Menschen und Stars, die das Herz höher schlagen lassen. Das sind Bedingungen, unter denen die diensthabenden Rettungssanitäter reichlich zu tun bekommen. Häufige Diagnose: Kreislaufschwäche.
Der schwächelnde Kreislauf wird meist als Synonym für einen zu niedrigen Blutdruck verwendet (WHO-Definition: < 110/70 mmHg bei Männern, < 100/60 mmHg bei Frauen). Viele Menschen haben einen niedrigen Blutdruck, hierzulande sind schätzungsweise zwischen drei und fünf Prozent betroffen. Die meisten haben damit keinerlei Probleme. Einigen wird jedoch schwindelig, manche fallen sogar in Ohnmacht. Weitere typische Symptome eines niedrigen Blutdrucks sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, kalte Hände und Füße. Die betroffenen Patienten sind oft weiblich, jung, groß und schlank.
Die Regulation des Blutdrucks ist eine komplexe Angelegenheit, die hormonell gesteuert wird, und bei der das vegetative Nervensystem eine große Rolle spielt. Weitere wichtige Faktoren sind u. a. Stresshormone, Gefäßtonus und Blutvolumen, Trainingszustand des Körpers und Muskelkraft.
Zu den Faktoren, die auf den Kreislauf „drücken“ und vor allem für Menschen mit einer Kreislaufschwäche problematisch sind, gehören langes Stehen, Hitze, Stress, Schmerzen, Sauerstoff- und Flüssigkeitsmangel. So reagieren beispielsweise Rezeptoren in der Niere auf die verminderte Flüssigkeitsmenge im Körper. Die Nebennierenrinde schüttet daraufhin Hormone aus, die den Kreislauf „runterfahren“.
Einfache Mittel helfen, den Kreislauf wieder auf Trab zu bringen: Bewegung, Sauna, Wechselduschen und reichlich Trinken. Gerade in der warmen Jahreszeit trinken viele Menschen zu wenig. Die Flüssigkeit vergrößert die Menge des Blutvolumens und hebt dadurch den Blutdruck an. Kurzfristig hilft auch Kaffee. Allerdings wirkt Koffein nur vorübergehend an den Rezeptoren, die an der Steuerung des Blutdrucks beteiligt sind. Ähnliches gilt übrigens auch für andere Muntermacher wie Guarana, Energy-Drinks oder Sekt.
Der schwächelnde Kreislauf wird meist als Synonym für einen zu niedrigen Blutdruck verwendet (WHO-Definition: < 110/70 mmHg bei Männern, < 100/60 mmHg bei Frauen). Viele Menschen haben einen niedrigen Blutdruck, hierzulande sind schätzungsweise zwischen drei und fünf Prozent betroffen. Die meisten haben damit keinerlei Probleme. Einigen wird jedoch schwindelig, manche fallen sogar in Ohnmacht. Weitere typische Symptome eines niedrigen Blutdrucks sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, kalte Hände und Füße. Die betroffenen Patienten sind oft weiblich, jung, groß und schlank.
Die Regulation des Blutdrucks ist eine komplexe Angelegenheit, die hormonell gesteuert wird, und bei der das vegetative Nervensystem eine große Rolle spielt. Weitere wichtige Faktoren sind u. a. Stresshormone, Gefäßtonus und Blutvolumen, Trainingszustand des Körpers und Muskelkraft.
Zu den Faktoren, die auf den Kreislauf „drücken“ und vor allem für Menschen mit einer Kreislaufschwäche problematisch sind, gehören langes Stehen, Hitze, Stress, Schmerzen, Sauerstoff- und Flüssigkeitsmangel. So reagieren beispielsweise Rezeptoren in der Niere auf die verminderte Flüssigkeitsmenge im Körper. Die Nebennierenrinde schüttet daraufhin Hormone aus, die den Kreislauf „runterfahren“.
Einfache Mittel helfen, den Kreislauf wieder auf Trab zu bringen: Bewegung, Sauna, Wechselduschen und reichlich Trinken. Gerade in der warmen Jahreszeit trinken viele Menschen zu wenig. Die Flüssigkeit vergrößert die Menge des Blutvolumens und hebt dadurch den Blutdruck an. Kurzfristig hilft auch Kaffee. Allerdings wirkt Koffein nur vorübergehend an den Rezeptoren, die an der Steuerung des Blutdrucks beteiligt sind. Ähnliches gilt übrigens auch für andere Muntermacher wie Guarana, Energy-Drinks oder Sekt.
Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt folgende Maßnahmen, die den Blutdruck auf natürliche Weise ansteigen lassen:
• etwas mehr Kochsalz verwenden
• zwei bis 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken
• Ausdauertraining
• Kraftsport
• Wechselduschen
• Urlaub an der See oder im Gebirge
Insbesondere ältere Menschen leiden gelegentlich unter einer besonderen Form des niedrigen Blutdrucks, der so genannten orthostatischen Hypotonie. Stehen sie abrupt auf oder setzen sich aus dem Liegen auf, sinkt der Blutdruck, ihnen ist schwindlig und sie fühlen sich benommen. Grund dafür können Medikamente wie Entwässerungsmittel, Psychopharmaka oder Parkinson-Arzneien sein. Treten diese „Anfälle“ häufiger auf, steigt die Gefahr zu stürzen. Deshalb sollten Betroffene mit ihrem Arzt klären, ob möglicherweise Blutdruck steigernde Medikamente sinnvoll sind.
Eine weitere Störung, die zur Ohnmacht führen, ist die so genannte neurokardiogene Synkope. Dabei treffen neurologische und kardiale Ursachen zusammen. Der Blutkreislauf ist zu wenig gefüllt, so dass das Herz quasi „leer“ schlägt. Die Herzwände schlagen aneinander, die Ohnmacht tritt ohne vorherige Anzeichen ein.
Bei der „normalen Ohnmacht“ spüren die Betroffenen dagegen häufig, wenn sie „naht“. Wiederkehrende Ohnmachten sollten abgeklärt werden, da sie immer auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein können. Dazu gehören hormonelle Störungen von Schilddrüse oder Nebennierenrinde sowie eine krankhafte Blutarmut. Aber auch ein Herzklappenfehler oder eine gefährliche Herzschwäche können hinter den niedrigen Blutdruck-Werten stecken.
• etwas mehr Kochsalz verwenden
• zwei bis 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken
• Ausdauertraining
• Kraftsport
• Wechselduschen
• Urlaub an der See oder im Gebirge
Insbesondere ältere Menschen leiden gelegentlich unter einer besonderen Form des niedrigen Blutdrucks, der so genannten orthostatischen Hypotonie. Stehen sie abrupt auf oder setzen sich aus dem Liegen auf, sinkt der Blutdruck, ihnen ist schwindlig und sie fühlen sich benommen. Grund dafür können Medikamente wie Entwässerungsmittel, Psychopharmaka oder Parkinson-Arzneien sein. Treten diese „Anfälle“ häufiger auf, steigt die Gefahr zu stürzen. Deshalb sollten Betroffene mit ihrem Arzt klären, ob möglicherweise Blutdruck steigernde Medikamente sinnvoll sind.
Eine weitere Störung, die zur Ohnmacht führen, ist die so genannte neurokardiogene Synkope. Dabei treffen neurologische und kardiale Ursachen zusammen. Der Blutkreislauf ist zu wenig gefüllt, so dass das Herz quasi „leer“ schlägt. Die Herzwände schlagen aneinander, die Ohnmacht tritt ohne vorherige Anzeichen ein.
Bei der „normalen Ohnmacht“ spüren die Betroffenen dagegen häufig, wenn sie „naht“. Wiederkehrende Ohnmachten sollten abgeklärt werden, da sie immer auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein können. Dazu gehören hormonelle Störungen von Schilddrüse oder Nebennierenrinde sowie eine krankhafte Blutarmut. Aber auch ein Herzklappenfehler oder eine gefährliche Herzschwäche können hinter den niedrigen Blutdruck-Werten stecken.
Beitrag: Ursula Stamm


