
rbb PRAXIS Service -
Was ist dran am Zusammenhang zwischen Sonnenlicht und Makuladegeneration? rbb PRAXIS hat nachgeforscht.
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) kann bis zur Erblindung führen. Bei der Erkrankung wird die Netzhaut im hinteren Bereich des Auges – an der Makula – dem Bereich mit der größten Dichte an Sehzellen angegriffen. Eine Frühform dieser Erkrankung finden Augenärzte bereits bei 20 Prozent der 65- bis 74-Jährigen und bei rund 35 Prozent der 75- bis 84-Jährigen. Altersbedingte Augenerkrankungen entwickeln sich aufgrund der demografischen Entwicklung so zu wahren Volkskrankheiten.
Für die Betroffenen heißt das natürlich: unnötige Risikofaktoren vermeiden. Immer wieder wird die altersbedingte Makuladegeneration mit starker Sonneneinwirkung auf die Augen in Verbindung gebracht. Die Rolle des Sonnenlichts und der UV-Strahlung bezüglich der Entwicklung der Makuladegeneration ist laut Deutscher Gesellschaft für Augenheilkunde/Deutscher Ophthalmologischer Gesellschaft (DOG) noch nicht gänzlich geklärt.
Untersuchungen zeigten jedoch, dass Sonnenlicht Krankheitsprozesse auf der Netzhaut fördert, die zur altersbedingten Makuladegeneration führen. Die DOG verweist auf eine Studie an der Universität München, wonach Lichteinwirkung zu irreparablen Schäden an den retinalen Pigmentepithelzellen führen kann. Inwiefern sich diese Prozesse medikamentös stoppen lassen, wird derzeit noch erforscht. Es gibt einige Möglichkeiten, einer Makuladegeneration vorzubeugen.
Rauchen und Bluthochdruck gelten als Risikofaktoren. Bei einigen Formen der AMD empfiehlt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft eine vorbeugende Behandlung mit antioxidativen Vitaminen. Die Studienergebnisse legen zudem nahe, dass der Schutz der Augen vor einer direkten Lichteinstrahlung zu den sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen gehört. Die Gläser einer Sonnenbrille müssen jedoch unbedingt einen UV-Schutz bieten. Verdunkeln sie nur, stellt sich die Pupille weit. Auf diese Weise dringe noch mehr schädliche Strahlung in das Auge als ohne Sonnenbrille, so Prof. Dr. Christian Ohrloff.
Für die Betroffenen heißt das natürlich: unnötige Risikofaktoren vermeiden. Immer wieder wird die altersbedingte Makuladegeneration mit starker Sonneneinwirkung auf die Augen in Verbindung gebracht. Die Rolle des Sonnenlichts und der UV-Strahlung bezüglich der Entwicklung der Makuladegeneration ist laut Deutscher Gesellschaft für Augenheilkunde/Deutscher Ophthalmologischer Gesellschaft (DOG) noch nicht gänzlich geklärt.
Untersuchungen zeigten jedoch, dass Sonnenlicht Krankheitsprozesse auf der Netzhaut fördert, die zur altersbedingten Makuladegeneration führen. Die DOG verweist auf eine Studie an der Universität München, wonach Lichteinwirkung zu irreparablen Schäden an den retinalen Pigmentepithelzellen führen kann. Inwiefern sich diese Prozesse medikamentös stoppen lassen, wird derzeit noch erforscht. Es gibt einige Möglichkeiten, einer Makuladegeneration vorzubeugen.
Rauchen und Bluthochdruck gelten als Risikofaktoren. Bei einigen Formen der AMD empfiehlt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft eine vorbeugende Behandlung mit antioxidativen Vitaminen. Die Studienergebnisse legen zudem nahe, dass der Schutz der Augen vor einer direkten Lichteinstrahlung zu den sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen gehört. Die Gläser einer Sonnenbrille müssen jedoch unbedingt einen UV-Schutz bieten. Verdunkeln sie nur, stellt sich die Pupille weit. Auf diese Weise dringe noch mehr schädliche Strahlung in das Auge als ohne Sonnenbrille, so Prof. Dr. Christian Ohrloff.
Text von Nadine Bader


