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Auf einmal juckt und brennt es, die Haut ist gerötet und von Knötchen, Pickelchen oder Quaddeln bedeckt. So genannte Sonnenallergien treten meist an den Partien auf, die länger keine Sonne gesehen haben: Im Frühling oder bei sonnentwöhnten Menschen im sommerlichen Urlaub.
Fast jeder fünfte Europäer ist mittlerweile von einer Sonnenallergie betroffen. In neun von zehn Fällen handelt es sich um eine so genannte Polymorphe Licht-Dermatose (PLD). Sie trifft vor allem Kinder und jüngere Erwachsene; meist sind es hellhäutige Frauen. Warum einige Menschen heftiger als andere auf UVA- und UVB-Strahlen reagieren, darüber sind sich die Experten uneins.
Dafür weiß man umso besser, was in der Haut passiert: UV-Strahlen lassen beim Sonnenbad so genannte freie Radikale entstehen. Die aggressiven, sauerstoffhaltigen Verbindungen schädigen die Hautzellen. Die gesunde Haut enthält eine Vielzahl von Schutzmechanismen, um diese Verbindungen zu vernichten; bei entsprechend veranlagten Menschen versagen diese jedoch.
Die Folgen sind unübersehbar: Die Haut der sonnenexponierten Areale ist bedeckt von roten Pickelchen oder großflächig gerötet. Dazu gesellt sich starker Juckreiz; gelegentlich brennt die Haut. Am häufigsten betroffen sind Dekolleté, Arme, Handrücken, Beine und das Gesicht. Die Symptome treten meist einige Stunden bis wenige Tage nach dem Sonnenbad auf.
Tipps für Sonnenallergiker
Wer weiß, dass er auf Sonne allergisch reagiert, sollte sich zu Beginn der sonnenreichen Jahreszeit langsam an die UV-Strahlen gewöhnen. Mit hoch dosiertem Provitamin A oder Beta-Karotin kann man versuchen, einer PLD vorzubeugen. Klinische Tests konnten diese Wirkung bislang jedoch nicht beweisen. Raucher sollten ohnehin auf eine Einnahme von Beta-Karotin verzichten, da sie Forschungen zufolge sonst ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben. Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, Folsäure und Nicotinamid (Vitamin B3) waren in Studien zumindest geringfügig vorbeugend wirksam.
Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filter und einem Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 sind für Sonnenallergiker Pflicht. In den Lotionen und Cremes enthaltene Antioxidantien (Zusatzstoffe wie Glycosylrutin, die Zellen schützen und schädliche Umwelteinflüsse abwehren) können hilfreich sein. Bei starken Beschwerden kann der Hautarzt die Haut durch eine stufenweise Lichttherapie an das Licht gewöhnen.
Bei leichten Formen der Sonnenallergie reicht es häufig schon, einfach die Sonne für ein paar Tage zu meiden. Kühlende Umschläge mit kaltem Leitungswasser oder schwarzem Tee, mehrfach täglich angewendet, lindern die Beschwerden. Bei leichtem Juckreiz helfen sogenannte Antihistaminika, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt. Sie halten Immunzellen davon ab, den Juckreiz auslösenden Botenstoff Histamin auszuschütten. Eine leichte, nicht verschreibungspflichtige Hydrokortison-Salbe lindert die Hauterscheinungen.
In schwereren Fällen, wenn Juckreiz und Brennen quälen, die Hautreaktionen ausgedehnt sind oder Übelkeit und Schwindel hinzukommen, ist der Rat eines Arztes gefragt. Er kann stärkere Kortisonpräparate verschreiben. Besser ist jedoch, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Deshalb sollte man die Mittagssonne meiden und die gefährdeten Hautstellen mit dunkler Kleidung schützen.
Dafür weiß man umso besser, was in der Haut passiert: UV-Strahlen lassen beim Sonnenbad so genannte freie Radikale entstehen. Die aggressiven, sauerstoffhaltigen Verbindungen schädigen die Hautzellen. Die gesunde Haut enthält eine Vielzahl von Schutzmechanismen, um diese Verbindungen zu vernichten; bei entsprechend veranlagten Menschen versagen diese jedoch.
Die Folgen sind unübersehbar: Die Haut der sonnenexponierten Areale ist bedeckt von roten Pickelchen oder großflächig gerötet. Dazu gesellt sich starker Juckreiz; gelegentlich brennt die Haut. Am häufigsten betroffen sind Dekolleté, Arme, Handrücken, Beine und das Gesicht. Die Symptome treten meist einige Stunden bis wenige Tage nach dem Sonnenbad auf.
Tipps für Sonnenallergiker
Wer weiß, dass er auf Sonne allergisch reagiert, sollte sich zu Beginn der sonnenreichen Jahreszeit langsam an die UV-Strahlen gewöhnen. Mit hoch dosiertem Provitamin A oder Beta-Karotin kann man versuchen, einer PLD vorzubeugen. Klinische Tests konnten diese Wirkung bislang jedoch nicht beweisen. Raucher sollten ohnehin auf eine Einnahme von Beta-Karotin verzichten, da sie Forschungen zufolge sonst ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben. Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, Folsäure und Nicotinamid (Vitamin B3) waren in Studien zumindest geringfügig vorbeugend wirksam.
Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filter und einem Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 sind für Sonnenallergiker Pflicht. In den Lotionen und Cremes enthaltene Antioxidantien (Zusatzstoffe wie Glycosylrutin, die Zellen schützen und schädliche Umwelteinflüsse abwehren) können hilfreich sein. Bei starken Beschwerden kann der Hautarzt die Haut durch eine stufenweise Lichttherapie an das Licht gewöhnen.
Bei leichten Formen der Sonnenallergie reicht es häufig schon, einfach die Sonne für ein paar Tage zu meiden. Kühlende Umschläge mit kaltem Leitungswasser oder schwarzem Tee, mehrfach täglich angewendet, lindern die Beschwerden. Bei leichtem Juckreiz helfen sogenannte Antihistaminika, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt. Sie halten Immunzellen davon ab, den Juckreiz auslösenden Botenstoff Histamin auszuschütten. Eine leichte, nicht verschreibungspflichtige Hydrokortison-Salbe lindert die Hauterscheinungen.
In schwereren Fällen, wenn Juckreiz und Brennen quälen, die Hautreaktionen ausgedehnt sind oder Übelkeit und Schwindel hinzukommen, ist der Rat eines Arztes gefragt. Er kann stärkere Kortisonpräparate verschreiben. Besser ist jedoch, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Deshalb sollte man die Mittagssonne meiden und die gefährdeten Hautstellen mit dunkler Kleidung schützen.
Text: Constanze Löffler



