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Es gibt immer einen guten Grund, sich ein Paar neue Schuhe zu kaufen. Wer Spaß daran haben möchte, sollte sich aber nicht nur vom Aussehen leiten lassen, sondern ein paar Regeln beachten.
Was beim Schuhkauf zu beachten ist:
• Ein Schaufensterbummel ist morgens erlaubt, Schuhe zu kaufen und anzuprobieren aber erst am Spätnachmittag oder Abend. Die Füße sind dann etwas breiter und auch empfindlicher.
• Ein neuer Schuh sollte von Anfang an passen. Einlaufen gibt es nicht. Probieren Sie beim Kauf immer beide Schuhe an. Sie müssen beide bequem sitzen, denn Füße können unterschiedlich breit und groß sein.
• Im vorderen Bereich des Schuhs muss genug Spiel sein, sonst drohen Schmerzen, Fußfehlstellungen, Verkrümmungen in den Zehen. Ob der Schuh groß genug ist, kann ein geschulter Schuhverkäufer ertasten. Optimal ist eine Daumenbreite Platz.
• Auch offenes Schuhwerk für den Frühling und Sommer muss richtig passen. Wenn zum Beispiel die Ferse hinten übersteht, entsteht Hornhaut.
• Menschen mit schmalen Füßen sollten nie Schuhe kaufen, wenn sie sich für einen besseren Halt darin mit den Zehen festkrallen müssen. Besser sind hier geschnürte Schuhe.
• Hochhackige Pumps sind nicht immer fußfeindlich. Manche Modelle stützen das Fußgewölbe besser als andere. Wichtig ist, dass die Ferse über dem hohen Absatz eine gute Auflagefläche hat. Wenn so genug Halt besteht, ist nichts gegen das Wagnis zu sagen, die Welt ab und an auch mal aus einer etwas höheren Perspektive zu betrachten.
Beitrag: Erika Brettschneider
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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