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Viele giftige Pflanzen und Früchte schmecken nicht sehr gut. Ein Glück, denn so spucken Kleinkinder eine verlockend aussehende Giftpflanze, die sie in den Mund gesteckt haben, oft schnell wieder aus. Doch was ist zu tun, wenn doch Vergiftungsgefahr droht?
Das Gesundheitsrisiko durch giftige Pflanzen ist glücklicherweise verhältnismäßig gering. Denn selbst kleine Kinder nehmen in der Regel meist nur sehr kleine Mengen auf – auch deshalb, weil ein Großteil der Früchte oder Pflanzenteile bitter schmecken oder Scharfstoffe enthalten.
Die häufigsten Krankheitserscheinungen treten im Mund oder im Magen-Darm-Trakt auf mit Übelkeit, Erbrechen, selten Durchfall oder Schmerzen, wenn Pflanzen Scharfstoffe beinhalten. Verglichen mit anderen Risiken, wie z. B. durch chemische Haushaltsmittel oder frei herumliegende Medikamente, sind schwere Gesundheitsbeeinträchtigungen durch giftige Pflanzen selten.
Aber besonders in den Sommer- und Herbstmonaten ziehen viele Blüten und Früchte Kinder mit ihrer großen Farbenpracht an und verleiten zum Pflücken und Kosten. Die möglicherweise gesundheitsgefährdende Aufnahme von Blättern der Dieffenbachie, Eiben- und Vogelbeeren, Goldregen- und Erbsenstrauchschoten ist dann besonders häufig.
Die häufigsten Krankheitserscheinungen treten im Mund oder im Magen-Darm-Trakt auf mit Übelkeit, Erbrechen, selten Durchfall oder Schmerzen, wenn Pflanzen Scharfstoffe beinhalten. Verglichen mit anderen Risiken, wie z. B. durch chemische Haushaltsmittel oder frei herumliegende Medikamente, sind schwere Gesundheitsbeeinträchtigungen durch giftige Pflanzen selten.
Aber besonders in den Sommer- und Herbstmonaten ziehen viele Blüten und Früchte Kinder mit ihrer großen Farbenpracht an und verleiten zum Pflücken und Kosten. Die möglicherweise gesundheitsgefährdende Aufnahme von Blättern der Dieffenbachie, Eiben- und Vogelbeeren, Goldregen- und Erbsenstrauchschoten ist dann besonders häufig.

Was tun, wenn Kinder giftige Pflanzen gegessen haben?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Spontanentscheidungen. Da Pflanzen in der Regel durch den Laien nicht ausreichend bestimmt werden könnten, sollten nach dem Verzehr von vermeintlich giftigen Früchten oder anderen Pflanzenteilen in jedem Fall so schnell wie möglich eine Giftinformationszentrale oder ein Arzt befragt werden, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Bei der genauen Bestimmung der Giftpflanze können gegebenenfalls auch Apotheker oder Gärtner, oft auch "die ältere Dame" von nebenan helfen. In jedem Fall sollten Sie die Pflanze und die aufgenommenen Teile dabei haben und vorzeigen können!
Laut BfR zeigen Erfahrungen, dass die eingenommenen Mengen immer wieder überschätzt werden. Unbedachte Therapieversuche könnten jedoch eine unnötige gesundheitliche Gefährdung bei Kindern und auch Erwachsenen verursachen, eventuell sogar Folgeschäden bedingen. Eigenständig durchgeführte Maßnahmen, wie das Erbrechen auszulösen oder auch die Gabe von Medizinalkohle, könnten im Vergleich zu den möglichen geringen Pflanzenwirkungen bedenkliche Folgen haben, wenn z. B. Erbrochenes oder auch Medizinalkohle in die Lunge verschluckt werden.
Sinnvoll ist die Entfernung von Pflanzenteilen oder Beeren aus dem Mund durch Ausspucken oder Ausspülen mit Flüssigkeit (Wasser, Tee, Limonade u.a.). Milch ist jedoch ungeeignet, weil sie die Giftaufnahme begünstigt. Zudem warnt das BfR: Kinder dürfen auf gar keinen Fall mit Salzwasser zum Erbrechen gebracht werden. Dabei ist es bereits zu Todesfällen gekommen!
Bei der genauen Bestimmung der Giftpflanze können gegebenenfalls auch Apotheker oder Gärtner, oft auch "die ältere Dame" von nebenan helfen. In jedem Fall sollten Sie die Pflanze und die aufgenommenen Teile dabei haben und vorzeigen können!
Laut BfR zeigen Erfahrungen, dass die eingenommenen Mengen immer wieder überschätzt werden. Unbedachte Therapieversuche könnten jedoch eine unnötige gesundheitliche Gefährdung bei Kindern und auch Erwachsenen verursachen, eventuell sogar Folgeschäden bedingen. Eigenständig durchgeführte Maßnahmen, wie das Erbrechen auszulösen oder auch die Gabe von Medizinalkohle, könnten im Vergleich zu den möglichen geringen Pflanzenwirkungen bedenkliche Folgen haben, wenn z. B. Erbrochenes oder auch Medizinalkohle in die Lunge verschluckt werden.
Sinnvoll ist die Entfernung von Pflanzenteilen oder Beeren aus dem Mund durch Ausspucken oder Ausspülen mit Flüssigkeit (Wasser, Tee, Limonade u.a.). Milch ist jedoch ungeeignet, weil sie die Giftaufnahme begünstigt. Zudem warnt das BfR: Kinder dürfen auf gar keinen Fall mit Salzwasser zum Erbrechen gebracht werden. Dabei ist es bereits zu Todesfällen gekommen!
Ärztliche Maßnahmen
Gesundheitsbeeinträchtigungen müssen in jedem Fall ärztlich behandelt werden. Zur Verringerung der Giftaufnahme reicht in vielen Fällen die Gabe von Medizinalkohle. Nur in sehr seltenen Fällen, nach Rat durch eine Giftinformationszentrale bzw. einen Arzt, darf unter ärztlicher Aufsicht Erbrechen durch einen speziellen Brechsirup ausgelöst werden.
Grundsätzlich empfiehlt das BfR: keine Dieffenbachia (Zimmerpflanze), keine Engelstrompete (Kübelpflanze) und keinen Blauen Eisenhut (Gartenstaude) in Haus bzw. Garten anbringen, solange Ihre Kinder klein sind.
Da die Symptome einer Pflanzenvergiftung stark variieren können und Vergiftungen mit Pflanzen deshalb nur dann richtig eingeschätzt werden können, wenn der Name der Pflanze bekannt ist, gilt zudem: Blumen und Sträucher im Haus und Garten am besten schon kennzeichnen, bevor ein Vergiftungsunfall eingetreten ist.
Text: Nadine Bader
Grundsätzlich empfiehlt das BfR: keine Dieffenbachia (Zimmerpflanze), keine Engelstrompete (Kübelpflanze) und keinen Blauen Eisenhut (Gartenstaude) in Haus bzw. Garten anbringen, solange Ihre Kinder klein sind.
Da die Symptome einer Pflanzenvergiftung stark variieren können und Vergiftungen mit Pflanzen deshalb nur dann richtig eingeschätzt werden können, wenn der Name der Pflanze bekannt ist, gilt zudem: Blumen und Sträucher im Haus und Garten am besten schon kennzeichnen, bevor ein Vergiftungsunfall eingetreten ist.
Text: Nadine Bader



