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Etwa 78.000 Menschen leben derzeit in Deutschland mit HIV. Immer wieder erfahren Betroffene Diskriminierung. Vor allem in der Arbeitswelt wird häufig diskriminierend auf ein Coming-Out mit HIV reagiert. Ein Grund, weshalb sich der diesjährige Welt-Aids-Tag am 1. Dezember unter dem Motto "Positiv zusammen leben!" verstärkt dem Thema HIV in der Arbeitswelt widmet.
Menschen mit HIV und Aids sind immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt - ob im täglichen Leben oder am Arbeitsplatz. Weit verbreitet ist die Angst vor Ansteckung, obgleich eine Infizierung mit dem HI-Virus im alltäglichen Umgang auszuschließen ist. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung plädiert deshalb in Partnerschaft mit der Deutschen AIDS-Hilfe zum diesjährigen Welt-Aids-Tag für mehr Information, Aufklärung und Solidarität.
In diesem Zusammenhang startet die BZgA eine Solidaritätsaktion unter dem Motto "Zeig Schleife!". Auf der Webseite www.zeigschleife.de kann sich jeder gegen die Diskriminierung stark machen, eine Rote Schleife und damit online ein Zeichen setzen, damit sich mehr HIV-Positive Freunden und Kollegen anvertrauen.
Nach dem neuen Bericht des HIV-/Aids-Programms der Vereinten Nationen (UNAIDS) lebten 2012 rund 35,3 Millionen Menschen mit HIV - seit dem Beginn der Epidemie erkrankten insgesamt rund 75 Millionen. Immer mehr Menschen überleben Dank moderner Medikamente die Krankheit: 1,6 Millionen Menschen starben 2012 an Aids - ein Rückgang von 30 Prozent gegenüber dem Höhepunkt in Jahr 2005.
Quellen: BZgA/Deutsche Aids-Hilfe/dpa

