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Am 8. Mai ist Weltrotkreuztag. Er erinnert an den Geburtstag des Schweizers Henry Dunant, den Gründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die zunächst Soldaten in Not helfen sollte. Mittlerweile feiert das DRK seinen 150. Geburtstag. 1863 wurde die Marke DRK auf einer Konferenz in Genf ins Leben gerufen.
Weltweit engagieren sich heute 187 Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. In Deutschland sind rund 400.000 Menschen ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz tätig. Das DRK bekennt sich zu den Rotkreuzgrundsätzen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. In Deutschland koordiniert das DRK in Zusammenarbeit mit den Behörden den Katastrophenschutz sowie den zivilen Rettungsdienst. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Wohlfahrts- und Sozialarbeit.

Henry Dunant barg die Verletzten und Sterbenden, spannte Dorfbewohner in die Pflege ein und kümmerte sich darum, dass letzte Worte der Verstorbenen an die Angehörigen weitergeleitet wurden. Erschüttert von der Grausamkeit des Erlebten und der Hilflosigkeit der Opfer kämpfte Dunant fortan für eine bessere Versorgung der Verwundeten in Kriegen. Aus seiner Arbeit gingen die Gründung des Roten Kreuzes sowie die Genfer Konvention hervor. 1901 erhielt Dunant den Friedensnobelpreis. Er starb am 30. Oktober 1910.
Text: Nadine Bader



