Moderation: Andreas Rausch -
Am Donnerstagmorgen sank der Wasserstand in Wittenberge (Prignitz) auf 7,32 Meter, knapp unter dem Höchstwert des Hochwassers von 2002. Aber für eine Entwarnung ist es zu früh, denn das Wasser drückt nach wie vor massiv auf die Deiche.
Der Notdamm war noch in der Nacht zwischen den Orten Schmetzdorf und Zollchow um drei Kilometer verlängert worden.

Der Bahnverkehr ist durch das Hochwasser weiter behindert. Weil die Elbbrücke bei Schönhausen (Sachsen-Anhalt) nach wie vor gesperrt ist, müssen Reisende zwischen Hannover und Berlin sowie Frankfurt am Main und Berlin nach wie vor mit bis zu drei Stunden Verspätungen rechnen.

Moderator Andreas Rausch meldet sich aus dem Studio in Potsdam und blickt von dort in die Hochwasser-Gebiete zu den Reportern vor Ort in Mödlich, Strodehne, Wittenberge und Steckelsdorf, die über die von aktuellen Lage berichten.

Im Havelland hat sich die Situation mittelwerweile etwas entspannt. An der Bruchstelle des Deichs in Fischbeck in Sachsen-Anhalt fließt weniger Wasser aus. Damit wird die Elbe den Behelfsdeich im Milower Land in Brandenburg voraussichtlich nicht erreichen.
In Kyritz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist eine Turnhalle hergerichtet worden, um bis zu 250 Flutopfer aus dem bedrohten Havelberg in Sachsen-Anhalt aufzunehmen. Ob die Hilfe in Anspruch genommen wird, sei noch nicht entschieden, sagte eine Sprecherin des Krisenstabs in Sachsen-Anhalt dem rbb.
Hilfsfond für die Hochwasseropfer beschlossen
Bund und Länder haben am Donnerstag den Hilfsfond beschlossen, schon jetzt kann eine Soforthilfe beantragt werden. Hier die wichtigsten Kontaktdaten:
Landesweite Hotline mit Informationen zu Steuererleichterungen für Hochwasseropfer: 0331 - 866 6868
Hochwasser-Hotline der Verbraucherzentrale für die Hochwasseropfer: 0800 - 100 3711
Das Antragsformular für Hochwasser-Soforthilfe finden Sie hier: www.mdf.brandenburg.de
Landesweite Hotline mit Informationen zu Steuererleichterungen für Hochwasseropfer: 0331 - 866 6868
Hochwasser-Hotline der Verbraucherzentrale für die Hochwasseropfer: 0800 - 100 3711
Das Antragsformular für Hochwasser-Soforthilfe finden Sie hier: www.mdf.brandenburg.de

