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In einem Blitzkrieg überrollt die deutsche Wehrmacht Frankreich und teilt nach dem Sieg das Land in zwei Teile auf. Britische und französische Truppen können nach England fliehen. Als letzte europäische Großmacht leistet Großbritannien Deutschland Widerstand und wehrt in der Luftschlacht um England Hitlers Invasionspläne erfolgreich ab.
Am 10 Mai 1940 überrollt die deutsche Wehrmacht die verbündeten französischen, britischen, belgischen und niederländischen Streitkräfte. Mit einem kühnen militärischen Manöver werden die alliierten Armeen in einem Blitzkrieg von der Wehrmacht besiegt. Großen britischen und französischen Truppenteilen gelingt die Flucht von Dünkirchen aus über den Ärmelkanal nach England. Die Zivilbevölkerung flieht in Panik aus den großen Städten.
Hitler triumphiert: Frankreich wird zweigeteilt; Belgien, Luxemburg und die Niederlande sind ebenso besetzt, wie Polen und die Tschechoslowakei. Auch Dänemark und Norwegen stehen unter deutscher Kontrolle. Italien okkupiert einen schmalen Grenzstreifen in der östlichen Provence. Der südliche Teil Frankreichs wird mit deutscher Duldung von Vichy aus regiert.
Nur Großbritannien leistet als einzige europäische Großmacht erfolgreich Widerstand. Winston Churchill ist entschlossen, jeden deutschen Angriff abzuwehren. Große Teile der in Nordafrika stationierten französischen Kriegsmarine werden von der Royal Navy beschossen und kampfunfähig gemacht, um nicht in deutsche Hände zu fallen.
Doch der entscheidende Kampf spielt sich über Südengland ab. In der Luftschlacht um England gelingt es der deutschen Luftwaffe nicht, die Royal Air Force vom Himmel zu holen. Hitler muss seine Invasionspläne aufgeben und geht zum Bombenkrieg gegen englische Städte über.
Die zweite Folge der Dokumentation zeigt eine bisher nicht gekannte Folge von Siegen der deutschen Wehrmacht auf dem europäischen Kontinent, die erst mit der Niederlage in der Luftschlacht um England gestoppt wird.
Sechsteilige Reihe von Jean-Louis Guillaud, Henri de Turenne und Daniel Costelle
Erstsendung: 22.06.2011/NDR
© Rundfunk Berlin-Brandenburg